Der Antrag stammt von Michael Gaedicke, der aus ungeklärten technischen Gründen keine Änderungsanträge stellen kann.
Begründung erfolgt mündlich.
| Kapitel: | 11. Bildung und Kultur |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Dirk Jordan (KV Berlin-Kreisfrei) |
| Status: | Geprüft |
| Verfahrensvorschlag: | Modifizierte Übernahme |
| Eingereicht: | 07.03.2026, 08:50 |
Kulturorte erschließen wir je nach Möglichkeit langfristig oder temporär und setzen uns für tragfähige Konzepte ein – etwa für das Stadtbad Steglitz (sofern dauerhaft kein Schwimmbetrieb mehr), den Mäusebunker oder das Kraftwerk Steglitz. Nach dem Umzug der Sammlungen der Dahlemer Museen setzen wir uns für Zwischen- und Nachnutzungen des einst so renommierten Kulturstandorts im Berliner Südwesten ein und versuchen im Gespräch mit allen Beteiligten einen neuen Anlauf bei der Konzeption eines „Kulturort Dahlem“. Das Museum für Europäische Kulturen und die Einrichtungen in unmittelbarer Nähe – das Kunsthaus Dahlem, das Brücke Museum– und das Haus am Waldsee sowie das AlliiertenMuseum könnten dafür der Nukleus sein. Auch die Entscheidung der UNESCO, die Waldsiedlung Zehlendorf in die Berliner Welterbe-Siedlungen der Moderne aufzunehmen, wollen wir dabei berücksichtigen.
Lebenslanges Lernen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenlebens. In
Bibliotheken, Volkshochschulen und Musikschulen unterstützen wir vielfältige
Angebote für Alle.
Bibliotheken sind durch vielfältige Veranstaltungen ein Treffpunkt für alle:
Arbeits-, Lern- und Aufenthaltsorte mit politischer und kultureller Bildung,
digitalen Zugängen, offene Werkstätten (Makerspaces) und niedrigschwelliger
Hilfe wie dem Digital-Zebra, das Menschen dabei hilft, sich im digitale Alltag
zurechtzufinden.
Wir werden für sie werben, damit sie eine noch größere Reichweite erzielen. Für
möglichst niedrigschwellige Beratungsangebote werden wir mehr Familien- und
Sozialberatungen dezentral in Bibliotheken, aber auch in Familienbüros und
Einkaufszentren ermöglichen. Wir bemühen uns um Sonntagsöffnungen und
Bibliotheksaußenstellen an Schulen. Die Bücherbusse bleiben erhalten.
Perspektivisch setzen wir uns für einen neuen Bibliotheksstandort in
Lichterfelde Süd ein.
Wir fördern musikalische Bildung für alle. Niedrigschwellige Angebote wie das
„Instrumentenkarussell" und musikalische Früherziehung erhalten wir. Den Verleih
von Instrumenten an Kinder und Jugendliche bauen wir aus - besonders für
diejenigen, die sich die Kosten nicht leisten können. Wir verbessern die
Vernetzung von Musikfachbereichen an Schulen mit Musikschullehrkräften.
Wir bemühen uns um eine korrekte Vertragssituation aller Lehrkräfte an der
Musikschule und erwarten eine zügige Umsetzung des Herrenberg-Urteils auf
Bundesebene. Die Jugendkunstschule stärken wir als Ort der Kreativität.
Volkshochschulen erhalten wir als wichtigen Lernort für alle Generationen. Wir
unterstützen sie als Orte des lebenslangen Lernens, der Integration und des
Austauschs.
Um den souveränen und sicheren Umgang mit den sozialen Medien zu erlernen,
wollen wir mit Unterstützung des Medienkompetenzzentrums Kurse für alle
Altersstufen anbieten. Dabei haben wir junge und ältere Menschen ebenso im Blick
wie Eltern mit Kindern im Kita- und Schulalter.
Um die Generationen mehr zusammenzuführen, unterstützen wir die Lese- und
Rechenpaten in Schulen und Kitas, ferner Kurse zu handwerklichen Techniken wie
der Fahrradreparatur an Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen.
Wir setzen uns im Sinne einer besseren Integration dafür ein, dass wir genügend
Deutschkurse für neu zugewanderte Erwachsene anbieten.
Wir unterstützen Bürgerinitiativen, die Bücherboxen begleiten. So erreichen wir
mehr Miteinander und weitere Treffpunkte in den Kiezen.
Kultur ist kein Luxus, sondern Grundlage einer lebendigen, demokratischen
Gesellschaft. Wir stärken kulturelle Bildung als langfristige Befähigung. Wir
ermöglichen kulturelle Teilhabe für alle, unabhängig von Einkommen, Herkunft
oder Bildungshintergrund – etwa indem wir möglichst vielen Kindern ermöglichen,
ein Instrument zu lernen.
Wir wollen, dass der Kulturstandort Steglitz-Zehlendorf sichtbarer wird. Dies
kann sowohl durch die bessere "Vermarktung" bestehender Institutionen und
Initiativen erfolgen als auch durch Erweiterung der Angebote, wie etwa die
Erschließung von Standorten des Bezirks im Programm der vielfältigen Festivals
in Berlin. Wir setzen uns dafür ein, dass Träger und Einrichtungen langfristig
finanziert werden.
Kulturorte erschließen wir je nach Möglichkeit langfristig oder temporär und
setzen uns für tragfähige Konzepte ein – etwa für das Stadtbad Steglitz (sofern dauerhaft kein Schwimmbetrieb mehr), den
Mäusebunker oder das Kraftwerk Steglitz. Nach dem Umzug der Sammlungen der Dahlemer Museen setzen wir uns für Zwischen- und Nachnutzungen des einst so renommierten Kulturstandorts im Berliner Südwesten ein und versuchen im Gespräch mit allen Beteiligten einen neuen Anlauf bei der Konzeption eines „Kulturort Dahlem“. Das Museum für Europäische Kulturen und die Einrichtungen in unmittelbarer Nähe – das Kunsthaus Dahlem, das Brücke Museum– und das Haus am Waldsee sowie das AlliiertenMuseum könnten dafür der Nukleus sein. Auch die Entscheidung der UNESCO, die Waldsiedlung Zehlendorf in die Berliner Welterbe-Siedlungen der Moderne aufzunehmen, wollen wir dabei berücksichtigen.
Bestehende Kulturorte wie das Haus am
Waldsee, die Liebermann-Villa und das Kunsthaus Achim Freyer unterstützen wir
weiterhin vom Bezirk aus.
Leerstand nutzen wir für kulturelle Zwischennutzung, Begegnungsstätten und
Kunstausstellungen. Außerdem wollen wir temporäre Kunst- und Kulturstraßen sowie
Kulturparkplätze ermöglichen. Bezirkseigene Räume öffnen wir für Ausstellungen.
Die Raumvermittlung verbessern wir durch Weiterentwicklung der Raumbörse. Den
Kulturkorso fördern wir weiterhin.
Wo es sich anbietet, stellen wir Künstler*innen kostenlose Unterrichts- und
Arbeitsräume in bezirkseigenen Einrichtungen zur Verfügung, organisieren
Veranstaltungen zur kulturellen Teilhabe und schaffen Kulturwerkstätten und -
cafés.
Wir gestalten die Vergabe bezirklicher Fördergelder transparent. Wir setzen uns
für angemessene Ausstellungshonorare und geschlechtergerechte Partizipation ein.
Im Bezirk beheimatete Künstler*innen berücksichtigen wir besonders.
Erinnerungskultur ist für uns ein wichtiger Teil der Kulturpolitik, da sie
sowohl eine bewusste Reflektion über die Erfolge, aber auch über die Fehler
einer Gesellschaft beinhaltet. Sie trägt damit zu einer Identität unserer
Gesellschaft als sozial, friedlich und weltoffen bei. Gerade heute müssen neue
Formen der Erinnerungskultur gefunden und etabliert werden, da lebende
Zeitzeugen z.B. des Nationalsozialismus nicht mehr vorhanden sind, die
Geschichte dazu aus erster Hand vermitteln könnten. Die Umbenennung von Straßen
ist dabei ein mögliches Instrument.
setzen uns für tragfähige Konzepte ein – etwa für das Stadtbad Steglitz, den Mäusebunker oder das Kraftwerk Steglitz. Nach dem Umzug der Sammlungen der Dahlemer Museen setzen wir uns für Zwischen und Nachnutzungen des einst renommierten Kulturstandorts im Berliner Südwesten ein und versuchen einen neuen Anlauf bei der Konzeption eines „Kulturort Dahlem“. Das Museum für Europäische Kulturen und die Einrichtungen in unmittelbarer Nähe – das Kunsthaus Dahlem, das Brücke Museum– könnten dafür der Nukleus sein. Auch die Entscheidung der UNESCO, die Waldsiedlung Zehlendorf in die Berliner Welterbe-Siedlungen der Moderne aufzunehmen, wollen wir dabei berücksichtigen.
Lebenslanges Lernen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenlebens. In
Bibliotheken, Volkshochschulen und Musikschulen unterstützen wir vielfältige
Angebote für Alle.
Bibliotheken sind durch vielfältige Veranstaltungen ein Treffpunkt für alle:
Arbeits-, Lern- und Aufenthaltsorte mit politischer und kultureller Bildung,
digitalen Zugängen, offene Werkstätten (Makerspaces) und niedrigschwelliger
Hilfe wie dem Digital-Zebra, das Menschen dabei hilft, sich im digitale Alltag
zurechtzufinden.
Wir werden für sie werben, damit sie eine noch größere Reichweite erzielen. Für
möglichst niedrigschwellige Beratungsangebote werden wir mehr Familien- und
Sozialberatungen dezentral in Bibliotheken, aber auch in Familienbüros und
Einkaufszentren ermöglichen. Wir bemühen uns um Sonntagsöffnungen und
Bibliotheksaußenstellen an Schulen. Die Bücherbusse bleiben erhalten.
Perspektivisch setzen wir uns für einen neuen Bibliotheksstandort in
Lichterfelde Süd ein.
Wir fördern musikalische Bildung für alle. Niedrigschwellige Angebote wie das
„Instrumentenkarussell" und musikalische Früherziehung erhalten wir. Den Verleih
von Instrumenten an Kinder und Jugendliche bauen wir aus - besonders für
diejenigen, die sich die Kosten nicht leisten können. Wir verbessern die
Vernetzung von Musikfachbereichen an Schulen mit Musikschullehrkräften.
Wir bemühen uns um eine korrekte Vertragssituation aller Lehrkräfte an der
Musikschule und erwarten eine zügige Umsetzung des Herrenberg-Urteils auf
Bundesebene. Die Jugendkunstschule stärken wir als Ort der Kreativität.
Volkshochschulen erhalten wir als wichtigen Lernort für alle Generationen. Wir
unterstützen sie als Orte des lebenslangen Lernens, der Integration und des
Austauschs.
Um den souveränen und sicheren Umgang mit den sozialen Medien zu erlernen,
wollen wir mit Unterstützung des Medienkompetenzzentrums Kurse für alle
Altersstufen anbieten. Dabei haben wir junge und ältere Menschen ebenso im Blick
wie Eltern mit Kindern im Kita- und Schulalter.
Um die Generationen mehr zusammenzuführen, unterstützen wir die Lese- und
Rechenpaten in Schulen und Kitas, ferner Kurse zu handwerklichen Techniken wie
der Fahrradreparatur an Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen.
Wir setzen uns im Sinne einer besseren Integration dafür ein, dass wir genügend
Deutschkurse für neu zugewanderte Erwachsene anbieten.
Wir unterstützen Bürgerinitiativen, die Bücherboxen begleiten. So erreichen wir
mehr Miteinander und weitere Treffpunkte in den Kiezen.
Kultur ist kein Luxus, sondern Grundlage einer lebendigen, demokratischen
Gesellschaft. Wir stärken kulturelle Bildung als langfristige Befähigung. Wir
ermöglichen kulturelle Teilhabe für alle, unabhängig von Einkommen, Herkunft
oder Bildungshintergrund – etwa indem wir möglichst vielen Kindern ermöglichen,
ein Instrument zu lernen.
Wir wollen, dass der Kulturstandort Steglitz-Zehlendorf sichtbarer wird. Dies
kann sowohl durch die bessere "Vermarktung" bestehender Institutionen und
Initiativen erfolgen als auch durch Erweiterung der Angebote, wie etwa die
Erschließung von Standorten des Bezirks im Programm der vielfältigen Festivals
in Berlin. Wir setzen uns dafür ein, dass Träger und Einrichtungen langfristig
finanziert werden.
Kulturorte erschließen wir je nach Möglichkeit langfristig oder temporär und
setzen uns für tragfähige Konzepte ein – etwa für das Stadtbad Steglitz, den
Mäusebunker oder das Kraftwerk Steglitz. Nach dem Umzug der Sammlungen der Dahlemer Museen setzen wir uns für Zwischen und Nachnutzungen des einst renommierten Kulturstandorts im Berliner Südwesten ein und versuchen einen neuen Anlauf bei der Konzeption eines „Kulturort Dahlem“. Das Museum für Europäische Kulturen und die Einrichtungen in unmittelbarer Nähe – das Kunsthaus Dahlem, das Brücke Museum– könnten dafür der Nukleus sein. Auch die Entscheidung der UNESCO, die Waldsiedlung Zehlendorf in die Berliner Welterbe-Siedlungen der Moderne aufzunehmen, wollen wir dabei berücksichtigen.
Bestehende Kulturorte wie das Haus am
Waldsee, die Liebermann-Villa und das Kunsthaus Achim Freyer unterstützen wir
weiterhin vom Bezirk aus.
Leerstand nutzen wir für kulturelle Zwischennutzung, Begegnungsstätten und
Kunstausstellungen. Außerdem wollen wir temporäre Kunst- und Kulturstraßen sowie
Kulturparkplätze ermöglichen. Bezirkseigene Räume öffnen wir für Ausstellungen.
Die Raumvermittlung verbessern wir durch Weiterentwicklung der Raumbörse. Den
Kulturkorso fördern wir weiterhin.
Wo es sich anbietet, stellen wir Künstler*innen kostenlose Unterrichts- und
Arbeitsräume in bezirkseigenen Einrichtungen zur Verfügung, organisieren
Veranstaltungen zur kulturellen Teilhabe und schaffen Kulturwerkstätten und -
cafés.
Wir gestalten die Vergabe bezirklicher Fördergelder transparent. Wir setzen uns
für angemessene Ausstellungshonorare und geschlechtergerechte Partizipation ein.
Im Bezirk beheimatete Künstler*innen berücksichtigen wir besonders.
Erinnerungskultur ist für uns ein wichtiger Teil der Kulturpolitik, da sie
sowohl eine bewusste Reflektion über die Erfolge, aber auch über die Fehler
einer Gesellschaft beinhaltet. Sie trägt damit zu einer Identität unserer
Gesellschaft als sozial, friedlich und weltoffen bei. Gerade heute müssen neue
Formen der Erinnerungskultur gefunden und etabliert werden, da lebende
Zeitzeugen z.B. des Nationalsozialismus nicht mehr vorhanden sind, die
Geschichte dazu aus erster Hand vermitteln könnten. Die Umbenennung von Straßen
ist dabei ein mögliches Instrument.
Der Antrag stammt von Michael Gaedicke, der aus ungeklärten technischen Gründen keine Änderungsanträge stellen kann.
Begründung erfolgt mündlich.