erfolgt mündlich
| Kapitel: | 5. Ein Bezirk für alle Generationen |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Teresa Krause (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf) |
| Status: | Geprüft |
| Verfahrensvorschlag: | Modifizierte Übernahme |
| Eingereicht: | 07.03.2026, 15:14 |
| Kapitel: | 5. Ein Bezirk für alle Generationen |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Teresa Krause (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf) |
| Status: | Geprüft |
| Verfahrensvorschlag: | Modifizierte Übernahme |
| Eingereicht: | 07.03.2026, 15:14 |
Wir setzen uns dafür ein, dass der Bezirk in Verbindung mit der koordinierenden Stelle für Lebensmittelrettung bei der Verbraucherzentrale die Einrichtung von Verteilstationen (Kiez-Boxen mit Kühlschrank) unterstützt und bei den lokalen Einzelhändlern wirbt für koordinierte Spende von Lebensmittelresten an diese und andere Foodsharing-Initiativen, die Berliner Tafel-Verteilstellen und direkt an Obdachlosenunterkünfte.
Wenn Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können,
sind sie weniger einsam. Dafür braucht es in den Kiezen soziale Begegnungsorte
und Räume für den Generationenaustausch – etwa Freizeiteinrichtungen für Jung
und Alt, Bürger*innen-Cafés, Nachbarschaftszentren und Mehrgenerationenhäuser.
Das gilt ebenso für offene Lernorte wie Musikschulen und Stadtbibliotheken. Dazu
gehören auch Projekte wie Urban Gardening, also die gemeinschaftliche Pflege und
Gestaltung öffentlicher Grünflächen. Aber auch Co-Housing oder Co-Working
fördern generationenübergreifende Begegnung und unterstützen Menschen in
unterschiedlichen Lebenssituationen.
Unterschiedliche Lebensrealitäten der Generationen bieten Chancen für
gegenseitiges Lernen, Solidarität und ein lebendiges Miteinander.
Der Aufbau einer kommunalen Kantine wäre wünschenswert als Angebot für
günstiges, gesundes Essen an einem Ort, an dem sich Menschen aller Generationen
begegnen können.
Wir setzen uns dafür ein, dass der Bezirk in Verbindung mit der koordinierenden Stelle für Lebensmittelrettung bei der Verbraucherzentrale die Einrichtung von Verteilstationen (Kiez-Boxen mit Kühlschrank) unterstützt und bei den lokalen Einzelhändlern wirbt für koordinierte Spende von Lebensmittelresten an diese und andere Foodsharing-Initiativen, die Berliner Tafel-Verteilstellen und direkt an Obdachlosenunterkünfte.
Ein familienfreundlicher Bezirk ist ein lebenswerter Bezirk für alle
Generationen. Wir wollen gute Lebensbedingungen für Familien ermöglichen und
erhalten, um den Bezirk attraktiv zu gestalten - besonders für junge Menschen
und Familien.
Steigende Lebenshaltungskosten belasten Familien und Alleinerziehende zunehmend.
Deshalb setzen wir uns neben dem Ausbau von bezahlbarem Wohnraum auch für die
Einführung einer bezirklichen Wohnungstauschbörse zur besseren Nutzung
bestehenden Wohnraums ein.
Das von uns initiierte berlinweit erste Familienbüro im Bezirk hat sich bewährt
und ist eine wichtige Anlaufstelle für Beratung, Orientierung und Unterstützung
im Familienalltag. Auch Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen bieten
teils kostenfreie Freizeit-, Bildungs- und Begegnungsangebote an und leisten so
einen wichtigen Beitrag. Diese Angebote wollen wir sichern und weiter ausbauen,
um Familien gezielt zu entlasten. Wir wollen Familienbüros an mehreren
Standorten – auch mobil – um den ganzen Bezirk zu erreichen.
Außerdem wollen wir das Familienzentrum an der Mercator-Grundschule erhalten.
Kinder brauchen sicheren Platz zum Spielen, Familien Orte zum Zusammenkommen.
Deshalb fördern wir zusätzliche wettergeschützte Spiel- und Begegnungsorte wie
Indoor- und Winterspielplätze sowie familienfreundliche Cafés.
Junge Menschen brauchen einen Bezirk, in dem sie sich gerne, sicher und
selbstbestimmt aufhalten können – auch ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Die
Schaffung von Orten, an denen junge Menschen Zeit verbringen, sich begegnen und
ausprobieren können, ist uns ein wichtiges Anliegen. Derzeit fehlt es vielerorts
an Jugendtreffs, kulturellen Veranstaltungen, Clubs oder Bars, die in anderen
Bezirken selbstverständlich sind.
Gleichzeitig nehmen wir die Sicherheitsbedürfnisse junger Menschen ernst.
Öffentliche Räume werden bei Dunkelheit aufgrund unzureichender Beleuchtung,
insbesondere von jungen Frauen*, als Angsträume wahrgenommen. Wir setzen uns
daher für gut beleuchtete, sichere Wege und eine kluge Gestaltung öffentlicher
Räume ein. Kurze Wege, ein lebendiger Kiez und Angebote vor Ort bedeuten nicht
nur mehr Lebensqualität, sondern auch mehr Sichtbarkeit und Sicherheit. Dabei
prüfen wir, die Schulhöfe auch nachmittags und am Wochenende zu öffnen.
Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche auch die Möglichkeit erhalten, an
einzelnen Veranstaltungen der Jugendfreizeiteinrichtungen digital teilzunehmen.
Steglitz-Zehlendorf hat berlinweit den höchsten Anteil an Senior*innen mit sehr
individuellen Bedürfnissen und Kompetenzen. Durch bessere Angebote in
Freizeiteinrichtungen, Nachbarschaftstreffs und Sportvereinen sowie erweiterte
Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement wollen wir ältere Menschen stärker
unterstützen und gesellschaftlich einbinden. Wir setzen uns für
generationenübergreifende Begegnungsorte in Senioreneinrichtungen, Bibliotheken,
bei Kiezfesten, Nachbarschaftsfeste etc. ein.
Wir arbeiten daran, dass unser Bezirk Teil der WHO-Initiative „Age-Friendly
City“ wird. Diese unterstützt Städte dabei, ihre Lebensbedingungen
altersgerecht, inklusiv und generationenfreundlich zu gestalten. Dies kommt
nicht nur älteren Menschen, sondern letztendlich Allen zugute.
günstiges, gesundes Essen an einem Ort, an dem sich Menschen aller Generationen begegnen können.
Wir setzen uns dafür ein, dass der Bezirk koordiniert, dass Lebensmittelreste lokaler Einzelhändler an gemeinnützige Organisationen wie die Tafel oder Obdachlosenunterkünfte gespendet werden.
Wenn Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können,
sind sie weniger einsam. Dafür braucht es in den Kiezen soziale Begegnungsorte
und Räume für den Generationenaustausch – etwa Freizeiteinrichtungen für Jung
und Alt, Bürger*innen-Cafés, Nachbarschaftszentren und Mehrgenerationenhäuser.
Das gilt ebenso für offene Lernorte wie Musikschulen und Stadtbibliotheken. Dazu
gehören auch Projekte wie Urban Gardening, also die gemeinschaftliche Pflege und
Gestaltung öffentlicher Grünflächen. Aber auch Co-Housing oder Co-Working
fördern generationenübergreifende Begegnung und unterstützen Menschen in
unterschiedlichen Lebenssituationen.
Unterschiedliche Lebensrealitäten der Generationen bieten Chancen für
gegenseitiges Lernen, Solidarität und ein lebendiges Miteinander.
Der Aufbau einer kommunalen Kantine wäre wünschenswert als Angebot für
günstiges, gesundes Essen an einem Ort, an dem sich Menschen aller Generationen
begegnen können.
Wir setzen uns dafür ein, dass der Bezirk koordiniert, dass Lebensmittelreste lokaler Einzelhändler an gemeinnützige Organisationen wie die Tafel oder Obdachlosenunterkünfte gespendet werden.
Ein familienfreundlicher Bezirk ist ein lebenswerter Bezirk für alle
Generationen. Wir wollen gute Lebensbedingungen für Familien ermöglichen und
erhalten, um den Bezirk attraktiv zu gestalten - besonders für junge Menschen
und Familien.
Steigende Lebenshaltungskosten belasten Familien und Alleinerziehende zunehmend.
Deshalb setzen wir uns neben dem Ausbau von bezahlbarem Wohnraum auch für die
Einführung einer bezirklichen Wohnungstauschbörse zur besseren Nutzung
bestehenden Wohnraums ein.
Das von uns initiierte berlinweit erste Familienbüro im Bezirk hat sich bewährt
und ist eine wichtige Anlaufstelle für Beratung, Orientierung und Unterstützung
im Familienalltag. Auch Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen bieten
teils kostenfreie Freizeit-, Bildungs- und Begegnungsangebote an und leisten so
einen wichtigen Beitrag. Diese Angebote wollen wir sichern und weiter ausbauen,
um Familien gezielt zu entlasten. Wir wollen Familienbüros an mehreren
Standorten – auch mobil – um den ganzen Bezirk zu erreichen.
Außerdem wollen wir das Familienzentrum an der Mercator-Grundschule erhalten.
Kinder brauchen sicheren Platz zum Spielen, Familien Orte zum Zusammenkommen.
Deshalb fördern wir zusätzliche wettergeschützte Spiel- und Begegnungsorte wie
Indoor- und Winterspielplätze sowie familienfreundliche Cafés.
Junge Menschen brauchen einen Bezirk, in dem sie sich gerne, sicher und
selbstbestimmt aufhalten können – auch ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Die
Schaffung von Orten, an denen junge Menschen Zeit verbringen, sich begegnen und
ausprobieren können, ist uns ein wichtiges Anliegen. Derzeit fehlt es vielerorts
an Jugendtreffs, kulturellen Veranstaltungen, Clubs oder Bars, die in anderen
Bezirken selbstverständlich sind.
Gleichzeitig nehmen wir die Sicherheitsbedürfnisse junger Menschen ernst.
Öffentliche Räume werden bei Dunkelheit aufgrund unzureichender Beleuchtung,
insbesondere von jungen Frauen*, als Angsträume wahrgenommen. Wir setzen uns
daher für gut beleuchtete, sichere Wege und eine kluge Gestaltung öffentlicher
Räume ein. Kurze Wege, ein lebendiger Kiez und Angebote vor Ort bedeuten nicht
nur mehr Lebensqualität, sondern auch mehr Sichtbarkeit und Sicherheit. Dabei
prüfen wir, die Schulhöfe auch nachmittags und am Wochenende zu öffnen.
Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche auch die Möglichkeit erhalten, an
einzelnen Veranstaltungen der Jugendfreizeiteinrichtungen digital teilzunehmen.
Steglitz-Zehlendorf hat berlinweit den höchsten Anteil an Senior*innen mit sehr
individuellen Bedürfnissen und Kompetenzen. Durch bessere Angebote in
Freizeiteinrichtungen, Nachbarschaftstreffs und Sportvereinen sowie erweiterte
Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement wollen wir ältere Menschen stärker
unterstützen und gesellschaftlich einbinden. Wir setzen uns für
generationenübergreifende Begegnungsorte in Senioreneinrichtungen, Bibliotheken,
bei Kiezfesten, Nachbarschaftsfeste etc. ein.
Wir arbeiten daran, dass unser Bezirk Teil der WHO-Initiative „Age-Friendly
City“ wird. Diese unterstützt Städte dabei, ihre Lebensbedingungen
altersgerecht, inklusiv und generationenfreundlich zu gestalten. Dies kommt
nicht nur älteren Menschen, sondern letztendlich Allen zugute.
erfolgt mündlich