<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Wahlprogramm für Steglitz-Zehlendorf 2026: Anträge</title>
            <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://JMV140326.antragsgruen.de/img/logo.png</url>
                <title>Wahlprogramm für Steglitz-Zehlendorf 2026: Anträge</title>
                <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>K7: 7. Sport</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/7-sport-54044</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/7-sport-54044</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Raum für Bewegung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder Mensch soll im Bezirk Sport treiben können, für Mobilität und Gesundheit in jedem Alter. Dafür wollen wir den öffentlichen Raum für niedrigschwellige Angebote öffnen, die möglichst kostenfrei sind. <strong>Trimm-Dich-Pfade</strong>, <strong>Boule-Plätze</strong> und weitere Angebote im Freien bringen die Menschen in Bewegung und Nachbarschaften zusammen. Wir unterstützen die Angebote bei <a href="http://stadtbewegung.de/">Stadtbewegung.de</a>, die urbane Flächen für sportliche Aktivitäten nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen <strong>Schulhöfe und Sportanlagen</strong> für wohnortnahe Angebote öffnen. Spielplätze sollen <strong>inklusiv</strong> und <strong>Begegnungsorte</strong> für alle <strong>Generationen</strong> sein. Verfügbare Angebote wollen wir gut einsehbar auf der Website des Sportamtes veröffentlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sportentwicklungsplan umsetzen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entsprechend dem <strong>Sportentwicklungsplan</strong> werden wir weitere Angebote entwickeln, indem wir Kooperationen zwischen Schulen, Vereinen und Jugendsozialarbeit vorantreiben, ebenso die <strong>Sporthallensanierung</strong>. Wir stärken das <strong>Ehrenamt</strong>, um mehr Kindern und Jugendlichen Sportangebote zu machen und die langen Wartelisten der Vereine abzubauen.<br>
Strukturen für den <strong>Kinderschutz</strong> müssen im Vereinswesen weiter ausgebaut werden. Wir unterstützen Vereine dabei, respektvoll und diskriminierungsfrei zu arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schwimmen ist lebenswichtig</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist es, dass alle Kinder bis zum Ende ihrer Grundschulzeit schwimmen lernen. Wir setzen uns bei den Berliner Bäderbetrieben dafür ein, dass auch das Leonorenbad dem <strong>Schulschwimmen</strong> zur Verfügung steht. Wir brauchen nicht nur <strong>mehr Schwimmflächen</strong>, sondern auch mehr Hallenzeiten für Frauen* und Mädchen, die im geschützten Rahmen das <strong>Schwimmen</strong> erlernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Perspektivisch setzen wir uns dafür ein, dass das ehemalige “Spucki”- Sommerbad Lichterfelde und das ehemalige Stadtbad Steglitz wieder dem Schwimmbetrieb dienen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 16:13:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K13: 13. Krisen- und Katastrophenschutz</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/13-krisen-und-katastrophenschutz-20167</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/13-krisen-und-katastrophenschutz-20167</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Resilienz stärken, Sicherheit schaffen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen einen Bezirk, der gemeinsam mit seiner Bevölkerung <strong>resilient für Krisen und Zwischenfälle</strong> ist. Die letzten Jahre haben gezeigt: Steglitz-Zehlendorf ist nicht nur von Großbränden oder Bombenentschärfungen betroffen, sondern auch von gezielten Anschlägen und technischen Katastrophen. Der mehrtägige Stromausfall im Januar 2026 hat 100.000 Menschen getroffen – mit dramatischen Folgen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hospize und Privatpersonen. Die Krise hat gezeigt: <strong>Steglitz-Zehlendorf ist gut im Krisenmanagement,</strong> aber wir müssen uns alle noch besser vorbereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Klarer Krisenstab, schnelle Entscheidungen </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Stromausfall hat deutlich gemacht, dass der Bezirk aufgrund des Ausmaßes in den ersten Tagen zu wenig Unterstützung von der Landesebene erhielt. Das darf sich nicht wiederholen. Wir setzen uns für eine <strong>engere Abstimmung</strong> und <strong>regelmäßige Katastrophenschutzübungen</strong> ein, damit Senat und Bezirk im Ernstfall nahtlos zusammenarbeiten. Die Verstärkung des bezirklichen Katastrophenschutzes auf zwei Stellen ist ein wichtiger Schritt – anschließend müssen detaillierte Pläne für verschiedene Krisenszenarien entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Notfallinfrastruktur für alle </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Krisenfall braucht es <strong>klare Anlaufstellen </strong>und schnelle Hilfe. Wir setzen uns für mehr „Leuchttürme“ ein – nicht nur in Rathäusern, sondern auch in Schulen, Kirchen und sozialen Einrichtungen. Diese <strong>Leuchttürme </strong>sollen umfassender gedacht und beispielsweise auch <strong>mit Strom, Wärme, Verpflegung und Kommunikation </strong>ausgestattet sein. Die Kommunikation muss im Krisenfall durch eine gesonderte Stromversorgung für die mobilen Netze abgesichert und breit aufgestellt sein: mit Push-Nachrichten, WhatsApp-Kanälen durch das Bezirksamt, regelmäßige Pressekonferenzen, und auch Ansagen über den Rundfunk mit Hinweisen zu Unterstützungsangeboten und Verhalten. Damit alle wissen, wo Hilfe zu finden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Prävention und Vorsorge stärken </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Prävention ist der beste Katastrophenschutz. Deshalb müssen über Land und Bund <strong>Notstromaggregate</strong> für die Infrastruktur bereitgestellt werden und bei allen wichtigen Einrichtungen Anschlussmöglichkeiten für diese vorhanden sein. Wir setzen uns auf Landesebene dafür ein, dass Einsatzkräfte ausreichend Material und Funkgeräte erhalten, um im Notfall handlungsfähig zu bleiben. Dabei ist es wichtig, dass Datenschutz im Krisenfall nicht zur Barriere wird: Rettungskräfte müssen schnell auf <strong>relevante Informationen</strong> zugreifen können, um besonders schutzbedürftige Menschen zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Nachbarschaft und Solidarität fördern </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Solidarität in unserem Bezirk ist beeindruckend. Diese wollen wir durch <strong>regelmäßige Übungen und Informationsveranstaltungen </strong>weiter stärken. Jeder Haushalt soll wissen, wie er sich vorbereiten kann und wo im Notfall Hilfe zu finden ist. Der Bezirk wird die Informationen des Bundesamts für Katastrophenschutz gezielter bewerben und so die Eigenvorsorge unterstützen. Ebenso sollte an Schulen, Jugend- und Senioreneinrichtungen auf das Verhalten im Krisenfall hingewiesen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steglitz-Zehlendorf hat die letzte Krise gut gemeistert – dank engagierter Bürger*innen, Einsatzkräften und einer handlungsfähigen Bezirksregierung. Doch wir wollen noch resilienter werden. Mit klaren Strukturen, moderner Infrastruktur und einer Kultur der Vorsorge schaffen wir einen Bezirk, der nicht nur Krisen bewältigt, sondern sie künftig noch besser verhindert. Denn Sicherheit ist Teamarbeit.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:51:02 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K12: 12. Verwaltung und Beteiligung</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/12-verwaltung-und-beteiligung-47590</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/12-verwaltung-und-beteiligung-47590</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ein Bezirksamt für die Bürger*innen </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Grüne setzen wir auf ein <strong>leistungsfähiges, digitales und bürgernahes Bezirksamt</strong>, das Dienstleistungen zuverlässig, transparent und zeitgemäß erbringt. Der Bezirk soll ein <strong>attraktiver Arbeitgeber sein</strong>, der gute Arbeitsbedingungen schafft, Fachkräfte gewinnt und langfristig bindet. Mit einer modernen, transparenten Verwaltung wollen wir staatliches Handeln verständlich machen, Dienstleistungen erbringen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gute Finanzierung kommunaler Infrastrukturen ist die Grundlage für funktionierende Kommunalpolitik und eine starke Gesellschaft. Wir setzen uns gegenüber Land und Senat für eine bessere finanzielle Ausstattung des Bezirks ein, um zentrale Dienstleistungen dauerhaft sichern und weiterentwickeln zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Digitale Akte flächendeckend einführen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Abläufe im Bezirksamt zu beschleunigen und die Zusammenarbeit der Ämter zu verbessern, setzen wir uns für die <strong>flächendeckende Einführung der digitalen Akte</strong> im Bezirksamt ein. Wir wollen, dass Bürger*innen möglichst einfach und schnell notwendige Dienstleistungen im Amt erhalten: Das Ziel muss sein, dass Bürger*innen Ihre Anliegen möglichst an einer Stelle erledigen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Den Bezirk als attraktiven Arbeitgeber stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Bezirk als attraktiven Arbeitgeber halten. Dazu stärken wir <strong>Fort- und Weiterbildungsangebote</strong> für Mitarbeitende für digitale Kompetenzen und moderne Arbeitsprozesse. Wir wollen die im Tarifvertrag möglichen Maßnahmen für eine attraktive Bezahlung ausschöpfen und den Mitarbeitenden ein <strong>flexibles, zeitgemäßes Arbeiten</strong> mit einer guten Work-Life-Balance bieten. Hierzu zählt - wo möglich - der Ausbau von Homeoffice und <strong>mobilen Arbeitsplätzen</strong> sowie eine <strong>moderne Ausstattung </strong>der Dienstgebäude. Angesichts der altersbedingten Abgänge im Amt und für eine effektive Einarbeitung wollen wir das bezirkliche Wissensmanagement weiter ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Bürger*innen im Umgang mit der digitalen Verwaltung unterstützen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die digitale Verwaltung muss für alle zugänglich sein. Digitale Antragsverfahren stellen für manche Menschen eine Hürde dar, die persönliche Unterstützung erfordert. Gerade in einem weitläufigen Bezirk wie Steglitz-Zehlendorf sind Bürgerämter oft schwer erreichbar und stark ausgelastet. Deshalb setzen wir uns für den Ausbau und die dauerhafte Finanzierung von <strong>Digitallots*innen</strong> ein. In Kooperation mit Bibliotheken und dem <strong>Digitalzebra-Programm</strong> wollen wir im gesamten Bezirk niedrigschwellige Unterstützung bei digitalen Anträgen anbieten. Wir wollen im gesamten Bezirk <strong>dezentrale Sprechzeiten</strong> des Bürgeramts mittels ‚<strong>Bürgeramtskoffern</strong>‘ (mobiles Büro im Kofferformat) ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Den Bezirk gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Bezirk gemeinsam mit den Menschen verbessern. Mit zahlreichen Beteiligungswerkstätten und den bezirklichen Beteiligungsleitlinien haben wir einen Rahmen geschaffen, um gemeinsam Lösungen für Herausforderungen im Kiez zu finden und die verschiedenen Belange und Interessen im öffentlichen Raum mitzudenken. Daran wollen wir anknüpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Beteiligungsformate zusammen denken und Beteiligungsleitlinien umsetzen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um eine niedrigschwellige und möglichst breite <strong>Beteiligung</strong> zu ermöglichen, wollen wir die vielfältigen Beteiligungsformate im Bezirk – insbesondere Kiezkonferenzen und Runde Tische sowie den Raum für Beteiligung – breiter bewerben und besser miteinander verzahnen. Die Beteiligungsleitlinien wollen wir konsequent umsetzen und in der Geschäftsordnung der Bezirksverordnetenversammlung so verankern, dass Vorhabenvorschläge und gemeinsam aus der Einwohnerschaft gestellte Vorhabenanträge auch unterhalb der bestehenden Möglichkeit von Einwohneranträgen nicht in der Schublade verschwinden, sondern beraten und entschieden werden. Die<strong> Vorhabenliste </strong>des Bezirksamts führen wir fort: Alle Fachämter sollen ihre Projekte dort einstellen und frühzeitig Beteiligungsmöglichkeiten anbieten. Dabei setzen wir auf vielfältige Beteiligungsinstrumente, um unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen – mit systematischer Öffentlichkeitsarbeit, mehrsprachigen Angeboten und passgenauen Formaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Alle Generationen einbinden</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Seniorenvertretung</strong> wollen wir als wichtige Interessenvertretung bekannter machen und <strong>stärken</strong>. Bei klar abgrenzbaren Fragestellungen, etwa bei Straßenumbenennungen, wollen wir modellhaft geloste Bürger*innenräte einsetzen. Auch die fachliche Expertise der Bürger*innen wollen wir stärker einbinden. Bezirkliche Beiräte sollen in themenverwandten Ausschüssen der BVV ein Recht auf Berichte und Anregungen erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Menschen wollen wir frühzeitig an Entscheidungen über ihr Lebensumfeld beteiligen. Das beschlossene Kinder- und Jugendparlament werden wir konsequent umsetzen. Demokratieprojekte an Schulen – insbesondere der Schüler*innenhaushalt – führen wir fort und entwickeln sie weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Bezirkspolitik transparent und niedrigschwellig gestalten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Echte Bürgerbeteiligung braucht verständliche Entscheidungsprozesse und einen einfachen Zugang zur Bezirkspolitik. Diesen wollen wir weiter ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Livestream der BVV barrierefrei abrufbar machen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Einführung des Livestreams der Bezirksverordnetenversammlung haben wir das Bezirksparlament bereits deutlich offener gestaltet. Wir wollen den nächsten Schritt gehen und die Sitzungen dauerhaft digital abrufbar machen. Dabei setzen wir auf barrierefreie Zugänge, unter anderem durch Untertitel. Zudem wollen wir uns für die digitale Übertragung von Ausschusssitzungen einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Abstimmungsverhalten nachvollziehbar machen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für mehr Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir außerdem das individuelle Abstimmungsverhalten der Bezirksverordneten digital dokumentieren und öffentlich zugänglich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Vereinbarkeit von Bezirkspolitik und Familienleben stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familienpflichten dürfen einem politischen Mandat nicht entgegenstehen. Deshalb setzen wir uns für Kinderbetreuungsangebote während der Sitzungen sowie für die Möglichkeit einer zeitweisen digitalen Teilnahme in notwendigen Fällen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><br>
Ehrenamtliches Engagement stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steglitz-Zehlendorf ist geprägt von starken Nachbarschaften und dem Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen den Bezirk als solidarischen, lebenswerten und grünen Raum gemeinsam mit den Engagierten weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Koordinierungsstelle für Bürgerengagement und Ehrenamt</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür stärken wir die Zusammenarbeit zwischen Bezirksverwaltung und Initiativen und schaffen verlässliche Strukturen zur Unterstützung des Ehrenamts. Wir setzen uns für die Einrichtung einer bezirklichen Koordinierungsstelle für Ehrenamt und Bürgerengagement ein, die als zentrale Anlaufstelle fungiert und Initiativen berät, vernetzt und begleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ehrenamtliches Engagement strukturell stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamtliches Engagement wollen wir auch finanziell besser unterstützen. Fördermöglichkeiten für Projekte zu Klimaresilienz, Hitzeschutz, Biodiversität und Nachbarschaftsaktionen sollen über bezirkliche, landesweite, private und europäische Förderquellen hinweg dargestellt werden. Zudem wollen wir Informationen zu günstigen Anmietungsmöglichkeiten von Räumlichkeiten für Initiativen und Vereine zentral bereitstellen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:50:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K11: 11. Bildung und Kultur</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/11-bildung-und-kultur-49453</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/11-bildung-und-kultur-49453</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Lebenslanges Lernen und Kulturelle Bildung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lebenslanges Lernen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenlebens. In <strong>Bibliotheken</strong>, <strong>Volkshochschulen</strong> und <strong>Musikschulen</strong> unterstützen wir vielfältige Angebote für Alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bibliotheken</strong> sind durch vielfältige Veranstaltungen ein <strong>Treffpunkt </strong>für alle: Arbeits-, Lern- und Aufenthaltsorte mit politischer und kultureller Bildung, digitalen Zugängen, offene Werkstätten (Makerspaces) und niedrigschwelliger Hilfe wie dem <strong>Digital-Zebra</strong>, das Menschen dabei hilft, sich im digitale Alltag zurechtzufinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden für sie werben, damit sie eine noch größere Reichweite erzielen. Für möglichst niedrigschwellige Beratungsangebote werden wir mehr Familien- und <strong>Sozialberatung</strong>en dezentral in Bibliotheken, aber auch in <strong>Familienbüro</strong>s und <strong>Einkaufszentren</strong> ermöglichen. Wir bemühen uns um Sonntagsöffnungen und Bibliotheksaußenstellen an Schulen. Die <strong>Bücherbus</strong>se bleiben erhalten. Perspektivisch setzen wir uns für einen neuen Bibliotheksstandort in Lichterfelde Süd ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fördern <strong>musikalische Bildung</strong> für alle. Niedrigschwellige Angebote wie das „Instrumentenkarussell&quot; und <strong>musikalische Früherziehung</strong> erhalten wir. Den Verleih von <strong>Instrumenten</strong> an Kinder und Jugendliche bauen wir aus - besonders für diejenigen, die sich die Kosten nicht leisten können. Wir verbessern die Vernetzung von Musikfachbereichen an Schulen mit <strong>Musikschullehrkräfte</strong>n.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bemühen uns um eine korrekte Vertragssituation aller Lehrkräfte an der Musikschule und erwarten eine zügige Umsetzung des Herrenberg-Urteils auf Bundesebene. Die <strong>Jugendkunstschule</strong> stärken wir als Ort der Kreativität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Volkshochschulen</strong> erhalten wir als wichtigen Lernort für alle Generationen. Wir unterstützen sie als Orte des <strong>lebenslangen Lernen</strong>s, der <strong>Integration</strong> und des Austauschs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Medienkompetenz in jedem Alter</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den souveränen und sicheren Umgang mit den sozialen<strong> Medien</strong> zu erlernen, wollen wir mit Unterstützung des <strong>Medienkompetenzzentrums</strong> Kurse für alle Altersstufen anbieten. Dabei haben wir junge und ältere Menschen ebenso im Blick wie Eltern mit Kindern im Kita- und Schulalter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Generationen profitieren voneinander</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die <strong>Generationen</strong> mehr zusammenzuführen, unterstützen wir die <strong>Lese- und Rechenpaten</strong> in Schulen und Kitas, ferner Kurse zu handwerklichen Techniken wie der <strong>Fahrradreparatur</strong> an <strong>Schulen</strong> und <strong>Jugendfreizeiteinrichtungen</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Deutsch für alle</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns im Sinne einer besseren <strong>Integration</strong> dafür ein, dass wir genügend <strong>Deutschkurse</strong> für neu zugewanderte Erwachsene anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen <strong>Bürgerinitiativen</strong>, die <strong>Bücherboxen</strong> begleiten. So erreichen wir mehr Miteinander und weitere <strong>Treffpunkte</strong> in den Kiezen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Der Schatz vor der Tür </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist kein Luxus, sondern Grundlage einer lebendigen, demokratischen Gesellschaft. Wir stärken <strong>kulturelle Bildung</strong> als langfristige Befähigung. Wir ermöglichen kulturelle Teilhabe für alle, unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Bildungshintergrund – etwa indem wir möglichst vielen Kindern ermöglichen, ein Instrument zu lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass der <strong>Kulturstandort</strong> Steglitz-Zehlendorf sichtbarer wird. Dies kann sowohl durch die bessere &quot;Vermarktung&quot; bestehender Institutionen und Initiativen erfolgen als auch durch Erweiterung der Angebote, wie etwa die Erschließung von Standorten des Bezirks im Programm der vielfältigen Festivals in Berlin. Wir setzen uns dafür ein, dass Träger und Einrichtungen langfristig finanziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Kulturorte sichern und erschließen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kulturorte erschließen wir je nach Möglichkeit langfristig oder temporär und setzen uns für tragfähige Konzepte ein – etwa für das Stadtbad Steglitz, den Mäusebunker oder das Kraftwerk Steglitz. Bestehende Kulturorte wie das Haus am Waldsee, die Liebermann-Villa und das Kunsthaus Achim Freyer unterstützen wir weiterhin vom Bezirk aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leerstand nutzen wir für <strong>kulturelle Zwischennutzung</strong>, Begegnungsstätten und Kunstausstellungen. Außerdem wollen wir <strong>temporäre Kunst- und Kulturstraß</strong>e<strong>n</strong> sowie Kulturparkplätze ermöglichen. Bezirkseigene Räume öffnen wir für Ausstellungen. Die Raumvermittlung verbessern wir durch Weiterentwicklung der Raumbörse. Den Kulturkorso fördern wir weiterhin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Künstler*innen unterstützen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo es sich anbietet, stellen wir Künstler*innen kostenlose Unterrichts- und Arbeitsräume in bezirkseigenen Einrichtungen zur Verfügung, organisieren Veranstaltungen zur kulturellen Teilhabe und schaffen Kulturwerkstätten und -cafés.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir gestalten die Vergabe bezirklicher Fördergelder transparent. Wir setzen uns für angemessene Ausstellungshonorare und geschlechtergerechte Partizipation ein. Im Bezirk beheimatete Künstler*innen berücksichtigen wir besonders.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Erinnerungskultur</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Erinnerungskultur</strong> ist für uns ein wichtiger Teil der Kulturpolitik, da sie sowohl eine bewusste Reflektion über die Erfolge, aber auch über die Fehler einer Gesellschaft beinhaltet. Sie trägt damit zu einer Identität unserer Gesellschaft als sozial, friedlich und weltoffen bei. Gerade heute müssen neue Formen der Erinnerungskultur gefunden und etabliert werden, da lebende Zeitzeugen z.B. des Nationalsozialismus nicht mehr vorhanden sind, die Geschichte dazu aus erster Hand vermitteln könnten. Die <strong>Umbenennung von Straßen</strong> ist dabei ein mögliches Instrument.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:48:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K10: 10. Wirtschaft und Tourismus</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/10-wirtschaft-und-tourismus-2771</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/10-wirtschaft-und-tourismus-2771</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Steglitz-Zehlendorf stark für die Zukunft</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wünschen uns einen Bezirk, in dem Wirtschaft nicht nur funktioniert, sondern floriert. Einen Bezirk, in dem Unternehmer*innen die Unterstützung finden, die sie brauchen – von der ersten Geschäftsidee bis zum erfolgreichen Unternehmen. Einen Bezirk, in dem Innovation auf Tradition trifft und wo lokale Geschäfte unsere Quartiere lebendig halten und die Grundversorgung sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steglitz-Zehlendorf hat enorme wirtschaftliche Potenziale: exzellente <strong>Hochschulen</strong> wie die <strong>Freie Universität Berlin</strong>, innovative <strong>Unternehmen</strong>, engagierte <strong>Gewerbetreibende</strong> und attraktive Standorte. Diese Stärken wollen wir gezielt ausbauen. Unser Ziel ist ein Wirtschaftsstandort, der Arbeitsplätze sichert, Fachkräfte anzieht und gleichzeitig nachhaltig wirtschaftet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wirtschaftsförderung ausbauen und modernisieren</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Wirtschaftsförderung</strong> in unserem Bezirk hat viele Aufgaben: Unternehmen brauchen zügige Antworten auf ihre Fragen. Gründer*innen wollen unkompliziert starten. Der <strong>Einzelhandel</strong> soll durch die Entwicklung kluger Konzepte gestärkt werden. Um die Arbeit der Wirtschaftsförderung weiter zu stärken, wollen wir sie mit zusätzlich benötigten Stellen ausstatten. Der <strong>Regionalinkubator</strong> mit seiner Vernetzung, Projektunterstützung und seinem Standortmarketing muss als strategische Schnittstelle für die Wirtschaftsförderung erhalten und gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen im Bezirksamt eine Stelle schaffen, die sich vorrangig <strong>um das Gewerbeflächenmanagement </strong>kümmert und eng mit der <strong>Stadtplanung</strong> zusammenarbeitet. Sie kümmert sich um die Ansiedlung neuer Unternehmen – etwa im <strong>Lichterfelder Weg</strong> – und entwickelt gemeinsam mit Anwohner*innen Konzepte, die wirtschaftliche Entwicklung und Wohnqualität in Einklang bringen. Wir wollen <strong>direkte Ansprechpartner benennen, auch für bestehende Gewerbeansiedlungen</strong>. Durch nahtlose Kommunikation können Fragen schnell geklärt und Probleme unbürokratisch gelöst werden. Unternehmen brauchen keine Odyssee durch verschiedene Ämter. In Zusammenarbeit mit der Klimaschutzbeauftragten entwickeln wir <strong>Strategien für die nachhaltige Entwicklung unserer Gewerbeflächen</strong> – von Photovoltaik auf Hallendächern bis zu gemeinsamen Mobilitätskonzepten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wissenstransfer und Innovation fördern</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erfolgreiche Unternehmen brauchen aktuelles Wissen und starke Netzwerke. Deshalb wollen wir <strong>jährliche Veranstaltungen</strong> für Unternehmer*innen organisieren: In einem <strong>Digitalsalon</strong> wollen wir über neue technologische Möglichkeiten informieren – von KI-Anwendungen für kleine Betriebe bis zu digitalen Vertriebskanälen. Wie kann ein Handwerksbetrieb seine Prozesse digitalisieren? Welche Tools helfen dem Einzelhandel? Praxisnah, verständlich, umsetzbar. Im <strong>Nachhaltigkeitssalon</strong> zeigen wir Möglichkeiten zur Ressourceneinsparung und Kostenreduzierung – von energieeffizienten Technologien bis zur Kreislaufwirtschaft. Wir informieren über Förderprogramme, die die Umstellung finanzierbar machen. Nachhaltigkeit ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch fürs Geschäft. In <strong>Netzwerktreffen für Genossenschaften</strong>,Unternehmen in Verantwortungseigentum und sozial verantwortliches Unternehmertum verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung. Wir bringen die Akteur*innen zusammen, fördern Erfahrungsaustausch und machen diese zukunftsweisenden Modelle sichtbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gründungen erleichtern – der One-Stop-Shop</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neugründungen sind der Motor wirtschaftlicher Erneuerung. Aktuell werden Gewerbegründer*innen verwiesen an Berlin Partner, die die gesamtstädtische Wirtschaftsförderung betreiben und in jedem Bezirk eine Anlaufstelle haben. Gewerbeanmeldung, Genehmigungen, Fördermittel – viele Gründer*innen verlieren dabei viel Zeit. Wir wünschen uns einen “<strong>One-Stop-Shop” für Existenzgründungsberatung</strong>. Das <strong>FUBIC</strong> (FU Berlin Innovation Center) wird nach seiner Fertigstellung Ende 2027 ein wichtiger Baustein für Start-ups und Innovation sein. Wir sorgen dafür, dass der Wissenstransfer zwischen Universität und Wirtschaft optimal funktioniert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Fachkräfte gewinnen und halten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne qualifizierte Mitarbeiter*innen können Unternehmen nicht wachsen. Die <strong>Fachkräftegewinnung</strong> ist daher zentral für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Wir möchten Unternehmen bei <strong>Ausbildungskooperationen</strong> mit Hochschulen (z.B. Bachelor- oder Masterarbeiten) unterstützen, eine <strong>Willkommenskultur für internationale Fachkräfte </strong>fördern und unterstützen <strong>attraktive Rahmenbedingungen</strong> wie gute Kitas, bezahlbarer Wohnraum, Verkehrsanbindung. Eine gezielte Fachkräfteentwicklung stärkt die wirtschaftliche Stabilität und Attraktivität des Bezirks.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Einzelhandelk stärken – lebendige Quartiere erhalten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Online-Handel und verändertes Konsumverhalten setzen den stationären <strong>Einzelhandel</strong> massiv unter Druck. Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie unsere Einkaufsstraßen veröden und unterstützen sowohl die AG der <strong>Gewerbetreibende</strong>n in der Schloßstraße als auch Veranstaltungen in den Zentren. Unser Ziel: <strong>gemischte Nutzung</strong> durch Geschäfte, Restaurants, Kultur- und Freizeitangebote. Unsere <strong>Einkaufszentren</strong> sollen Orte zum Verweilen mit einer guten Aufenthaltsqualität werden, nicht nur zum schnellen Einkaufen. Wir wollen attraktive Plätze: Der Umbau des Herrmann-Ehlers-Platzes wird noch in diesem Jahr starten. Wir unterstützen <strong>die Interessensgemeinschaften zur Steigerung der Attraktivität unserer Einkaufszentren</strong>. Gemeinsam mit Gewerbetreibenden entwickeln wir <strong>standortbezogene Konzepte</strong> – in Zusammenarbeit mit der Stadtplanung. Wir setzen uns für <strong>Nahversorgungszentren</strong> ein, die alle Güter des täglichen Bedarfs anbieten und zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind im Sinne der „<strong>Stadt der kurzen Wege</strong>“. Wir stärken die bestehenden Wochenmärkte und unterstützen die Gründung an neuen Standorten. Konkret: an den S-Bahnhöfen <strong>Botanischer Garten</strong> und <strong>Lichterfelde Ost</strong>. Durch Grünflächen, Spielplätze, Cafés und Restaurants werden sie zu Treffpunkten für die Nachbarschaft – lebendig, sozial, nachhaltig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Nachhaltigen Tourismus entwickeln</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steglitz-Zehlendorf hat einen hohen Freizeitwert: Wälder und Seen, Schlösser und Museen, historische Villen und Gärten. Diesen Schatz wollen wir durch <strong>nachhaltige Forstwirtschaft</strong> und <strong>klimaresilienten Umbau</strong> für alle erhalten – für Bewohner*innen wie für Besucher*innen. Aus den Mitteln der <strong>Citytax</strong> entwickeln wir <strong>Konzepte für nachhaltigen Tourismus</strong>, die den Bezirk fördern, ohne ihn zu überlasten. Tourismuspotenziale müssen neu erschlossen werden, zum Beispiel durch die Weiterentwicklung des Fahrrad-Tourismus. Wir schreiben das Tourismuskonzept neu. Sanfter Tourismus, der lokale Wirtschaft stärkt, Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig unsere Natur schützt. Wir setzen auf <strong>Bildungs- und Kulturtourismus</strong>. Unsere touristischen Schätze – Schlösser, Museen, Wälder und Seen – können stärker zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:46:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K9: 9. Offene Gesellschaft und Demokratie </title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/9-offene-gesellschaft-und-demokratie-7258</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/9-offene-gesellschaft-und-demokratie-7258</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Für einen vielfältigen Bezirk</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steglitz-Zehlendorf ist ein Bezirk der <strong>Vielfalt</strong> und des kulturellen Reichtums. Hier leben Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religionen und Lebensentwürfe zusammen. Wir wollen ein Steglitz-Zehlendorf, das offen, vielfältig und <strong>demokratisch</strong> bleibt: mit gleichen Rechten und echter <strong>Teilhabe</strong> für alle, mit konsequentem Schutz vor Gewalt, mit lebendiger Kultur als Grundlage demokratischer Bildung und einer inklusiven Verwaltung ohne Diskriminierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Demokratie leben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stärken <strong>Beteiligung</strong> und zivilgesellschaftliche Netzwerke. Durch eine übersichtliche Darstellung auf der Website des Bezirks präsentieren wir Orte für Initiativen, Vereine und Gruppen und machen bezirkliche Räume leichter nutzbar. Leerstand nutzen wir für kulturelle <strong>Zwischennutzung</strong> und Begegnungsstätten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegen die Vereinnahmung öffentlicher Räume durch Rechtsextremist*innen entwickeln wir eine konsequente Strategie. Sie sollen für ihre Organisationen keine bezirklichen Räume und Flächen erhalten. Geschichtsorte schützen wir, <strong>Netzwerke gegen Rechtsextremismus</strong> stärken wir und reagieren schnell auf Bedrohungslagen. Wir werden weiterhin mit einer <strong>Partnerschaft für Demokratie</strong> am Förderprogramm „<strong>Demokratie Leben!</strong>“ teilnehmen. Im Bezirk etablieren wir ein selbstbestimmtes <strong>Kinder- und Jugend-Parlament</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Jüdisches Leben</strong> und unsere <strong>Erinnerungskultur</strong> schützen wir konsequent. Wir schaffen Bedingungen für ein sicheres, selbstbestimmtes Leben – von religiösen Orten über Gastronomie bis zu Kultureinrichtungen. Wir bewahren und erhöhen die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und sichern <strong>Gedenkorte</strong>. Das erfordert Solidarität, verlässlichen Schutz und eine klare Haltung gegen jeden Antisemitismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antimuslimischer Rassismus </strong>nimmt auch in Steglitz-Zehlendorf zu – dem treten wir entschieden entgegen. Muslimisches Leben soll in Bildung, Kultur und Öffentlichkeit sichtbar und selbstbestimmt sein. Auch Alevit*innen, Jesid*innen und andere religiöse Minderheiten beziehen wir ausdrücklich mit ein. Darüber hinaus setzen wir uns im Bezirk für die Schaffung von <strong>Begräbnisstätten </strong>für Muslim*innen und Alevit*innen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei <strong>Straßenbenennungen</strong> berücksichtigen wir Namen von Menschen, die bislang unterrepräsentiert sind. Etwa von Personen aus dem jüdischen Widerstandskampf, People of Color, queeren Menschen und Frauen mit Migrationsgeschichte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gewaltprävention</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gewalt gegen Frauen, Mädchen und nicht-binäre Menschen ist erschreckend verbreitet. Wir wollen die Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen vollständig umsetzen. Dazu vernetzen wir Behörden besser und schulen Mitarbeitende. Die <strong>Gleichstellungsbeauftragte </strong>koordiniert die Umsetzung der Istanbul-Konvention im Bezirk. Wir setzen uns für zusätzliche Plätze in <strong>Frauenhäusern</strong> und mehr Zufluchtswohnungen ein, besonders in Zehlendorf. Diese Orte retten Leben und ermöglichen den Übergang in ein gewaltfreies Leben für betroffene Frauen und ihre Kinder. Wir setzen uns für die Schaffung neuer Schutzwohnungen, auch bei Neubauprojekten, ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Prävention stärken wir durch mehr <strong>Jugendarbeit an Schulen und Jugendorten</strong> sowie Selbstreflexionsangebote für Männer. Anlaufstellen für Betroffene finanzieren wir sicher und langfristig. Projekte gegen Hatespeech und Cyberstalking unterstützen wir aktiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Queeres Leben stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine*n <strong>Queerbeauftragte*n</strong> ein. Diese*r setzt überprüfbare Ziele zur Gewaltprävention und Gewaltschutz und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Unser Ziel sind bezirksweite Angebote für alle Altersgruppen, Regenbogenfamilien und mehrfach marginalisierte Gruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten fünf Jahren hat sich im Bezirk viel getan – es gibt <strong>queere runde Tische</strong> und auch Beratungs- und Jugendfreizeitangebote. Wir setzen uns dafür ein, dass die finanzielle Unterstützung für queere Projekte langfristig und verlässlich gemacht wird. Räumlichkeiten aus Bezirksbestand stellen wir kostengünstig zur Verfügung. Wir erhöhen die Sichtbarkeit durch öffentliche Positionierung und hissen die queer progress flag zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) und zum Christopher Street Day (CSD).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für zusätzliche Unisex-Toiletten in öffentlichen Gebäuden ein. Queere Angebote gestalten wir bedarfsgerecht und barrierefrei – im Gespräch mit den Betroffenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ankommen ermöglichen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen sollen gleichberechtigten Zugang zu <strong>Wohnen, Bildung, Kultur</strong> und <strong>Gesundheitsversorgung</strong> erhalten, unabhängig von Einkommen, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Weltanschauung, Religion oder Beeinträchtigung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Integrationsfonds verstetigen wir und geben Projekten Planungssicherheit. Medizinische und psychosoziale Versorgung, insbesondere interkulturelle Psychotherapie, muss ausgebaut werden. Informationen über <strong>Sprachkurse</strong> machen wir mehrsprachig zugänglich und passen das Angebot an den Bedarf an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fördern <strong>Begegnungsräume</strong> und reden mit den Menschen, nicht über sie. Migrant*innen-Selbstorganisationen fördern wir und setzen uns für aktive <strong>Partizipation</strong> und Beteiligung Geflüchteter ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begleitangebote</strong> unterstützen die Integration von Kindern in <strong>Regelklassen</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Anerkennung von Abschlüssen setzen wir uns auf Landes- und Bundesebene ein. Bürokratische Hürden wie das Erfordernis von Führungszeugnissen aus Herkunftsländern müssen abgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Job-Turbo-Modelle der Bundesagentur unterstützen wir aktiv. Mit dem Jobcenter arbeiten wir eng zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir positionieren uns klar gegen institutionellen <strong>Rassismus</strong> und Racial Profiling. Schulungsangebote zu Sensibilität gegenüber <strong>Diversität</strong> und <strong>Diskriminierung</strong> wollen wir ausbauen. Wir richten eine unabhängige Beschwerdestelle für Fälle von Diskriminierung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Unterbringung Geflüchteter setzen wir uns für <strong>dezentrales Wohnen</strong> und Wohnprojekte in Steglitz-Zehlendorf ein. So können wir Alternativen zu Massenunterkünften anbieten. Wir setzen uns für ehrenamtliche Vormünder ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur und Bezirksgeschichte begreifen wir international. Mehrsprachigkeit gehört dazu ebenso wie das Sichtbarmachen der Vielfalt unseres Bezirks.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Barrieren abbauen, Gerechtigkeit fördern</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für Angebote in einfacher Sprache und mehrsprachige Angebote. Wir wollen mehr <strong>barrierefreie Wege</strong>, Plätze und Verkehrsmittel und machen uns für den Ausbau von MUVA stark. Wir unterstützen mehrsprachige und niedrigschwellige Beratungsangebote und <strong>stärken Anlaufstellen für Menschen mit Behinderung</strong>. Volkshochschulen, Musik- und Kunstschulen sowie Bibliotheken gestalten wir durchgehend barrierefrei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bauen <strong>Begegnungsstätten</strong> für Senior*innen bedarfsgerecht aus. Zudem entwickeln wir Modellquartiere für selbstbestimmtes Altern. Uns ist es wichtig, Strukturen gegen <strong>Einsamkeit</strong> zu schaffen. Wir planen einen bezirklichen Gipfel gegen Einsamkeit, um Maßnahmen für alle Altersgruppen zu konzipieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine inklusive <strong>Verwaltung </strong>werben wir gezielt Quereinsteiger*innen mit unterschiedlichen Hintergründen an. Gender Budgeting machen wir transparenter, um aufzuzeigen, welche Angebote von Frauen* und Männern* in Anspruch genommen werden. Im Arbeitsalltag nehmen wir Menstruation und Menopause als mögliche Einschränkung ernst. Flexible <strong>Arbeitszeitmodelle</strong> stärken die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir unterstützen die Arbeit des Frauenbeirats.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Geschlechtergerechte Infrastruktur</strong> bedeutet gleichberechtigten Zugang zu hygienischen, sicheren Sanitäreinrichtungen. Hygieneprodukte sollen in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen weiterhin kostenlos zur Verfügung stehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:38:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K8: 8. Gesundheit und Pflege</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/8-gesundheit-und-pflege-22804</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/8-gesundheit-und-pflege-22804</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gut versorgt</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine adäquate <strong>Gesundheitsversorgung</strong>, eine <strong>gute Notfallversorgung</strong> und das gesundheitliche Wohlbefinden liegen uns sehr am Herzen. Niedrige Impfraten werden wir durch mehr <strong>Impfangebote</strong> im Bezirk steigern. Wir unterstützen dabei auch <strong>Apotheken</strong> und die <strong>Lange Nacht des Impfen</strong>s. Weitere dezentrale Impf-Orte, z.B. in Einkaufszentren, wollen wir ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gesund bleiben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Belastungen medizinischer Einrichtungen wie <strong>Notaufnahmen</strong> zu entlasten, werden wir niedrigschwellige Angebote zur <strong>Gesundheitsbildung und -erziehung</strong> etablieren. Wir wollen Eltern durch Veranstaltungen darin unterstützen, bei einfachen Problemen Selbsthilfe leisten zu können. Die Angebote der <strong>Frühen Hilfen</strong> wollen wir besser bewerben. Durch Kooperationen von freien Trägern mit Schulen, Kitas und Jugendfreizeiteinrichtungen wollen wir auch die <strong>Ernährungsbildung</strong> ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mentale Gesundheit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der Pandemie sehen wir in allen Altersgruppen eine zunehmende psychische Belastung. Wir werden anonyme <strong>Beratungsangebote</strong> für Kinder und Erwachsene entwickeln. Auf der Website des Gesundheitsamtes werden wir eine Übersicht für bestehende Hilfsangebote für alle Altersgruppen erstellen. Für die bessere Vernetzung und den Ausbau der Angebote werden wir u.a. einen <strong>Runden Tisch zur mentalen Gesundheit</strong> einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Stille Stunde einführen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns bei den Supermärkten für eine <strong>Stille Stunde</strong> einsetzen, in der keine Musik gespielt und das Licht gedämmt wird. Dieses bereits in vielen Städten eingespielte Vorgehen wollen wir auch hier etablieren. Das hilft besonders lärm- und lichtempfindlichen Menschen, stressfrei einzukaufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Niemand muss einsam sein</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden einen Einsamkeits-Gipfel organisieren und Strategien gegen <strong>Einsamkeit</strong> entwickeln. Das <strong>Besuchsprogramm</strong> für die über 70jährigen wollen wir beibehalten, da es auf ein sehr positives Echo stößt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Klimaschutz ist Gesundheitsschutz</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für mehr Schattenspender, die <strong>Entsiegelung</strong> der Flächen und mehr gut zugängliche <strong>Wasserspender</strong> an allen zentralen Orten ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Bessere Versorgung von Menschen ohne Obdach</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um obdachlose Bürger*innen zu unterstützen, wollen wir mehr <strong>aufsuchende Hilfen</strong> etablieren, sowohl bei der <strong>medizinischen Akutversorgung</strong> als auch beim Ausbau von <strong>Impfangeboten</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Pflege und Selbstständigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Beratungsangebote</strong> sowie Tages- und Kurzzeitpflege wollen wir verbessern, Leistungen zur Unterstützung in der <strong>Pflege</strong> sollen niedrigschwellig und unbürokratisch gewährleistet werden. Dabei berücksichtigen wir, dass viele Senior*innen pflegende Angehörige sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau ortsnaher <strong>Pflege- und Beratungsstrukturen</strong> sowie die Unterstützung beim altersgerechten Umbau von Wohnungen sind notwendig. Wir wollen Modellprojekte in der Pflege in den Bezirk holen. Neben gewerblichen Pflegeangeboten möchten wir auch selbstorganisierte Strukturen wie <strong>Pflege-Wohngemeinschaften</strong> fördern, die Selbstständigkeit und gute Pflegequalität verbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Barrierefreie Informationen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch der Ausbau digitaler Hilfsmittel für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige zur <strong>Reduzierung bürokratischer Hürden</strong> ist uns ein wichtiges Anliegen. Gleichzeitig gehört zu echter Teilhabe ein besserer Zugang zu Informationen: Diese müssen auch analog verfügbar sein, um alle Menschen zu erreichen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:36:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K7: 7. Sport</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/motion/97733</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/motion/97733</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Raum für Bewegung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder Mensch soll im Bezirk Sport treiben können, für Mobilität und Gesundheit in jedem Alter. Dafür wollen wir den öffentlichen Raum für niedrigschwellige Angebote öffnen, die möglichst kostenfrei sind. <strong>Trimm-Dich-Pfade</strong>, <strong>Boule-Plätze</strong> und weitere Angebote im Freien bringen die Menschen in Bewegung und Nachbarschaften zusammen. Wir unterstützen die Angebote bei <a href="http://stadtbewegung.de/">Stadtbewegung.de</a>, die urbane Flächen für sportliche Aktivitäten nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen <strong>Schulhöfe und Sportanlagen</strong> für wohnortnahe Angebote öffnen. Spielplätze sollen <strong>inklusiv</strong> und <strong>Begegnungsorte</strong> für alle <strong>Generationen</strong> sein. Verfügbare Angebote wollen wir gut einsehbar auf der Website des Sportamtes veröffentlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sportentwicklungsplan umsetzen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entsprechend dem <strong>Sportentwicklungsplan</strong> werden wir weitere Angebote entwickeln, indem wir Kooperationen zwischen Schulen, Vereinen und Jugendsozialarbeit vorantreiben, ebenso die <strong>Sporthallensanierung</strong>. Wir stärken das <strong>Ehrenamt</strong>, um mehr Kindern und Jugendlichen Sportangebote zu machen und die langen Wartelisten der Vereine abzubauen.<br>
Strukturen für den <strong>Kinderschutz</strong> müssen im Vereinswesen weiter ausgebaut werden. Wir unterstützen Vereine dabei, respektvoll und diskriminierungsfrei zu arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schwimmen ist lebenswichtig</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist es, dass alle Kinder bis zum Ende ihrer Grundschulzeit schwimmen lernen. Wir setzen uns bei den Berliner Bäderbetrieben dafür ein, dass auch das Leonorenbad dem <strong>Schulschwimmen</strong> zur Verfügung steht. Wir brauchen nicht nur <strong>mehr Schwimmflächen</strong>, sondern auch mehr Hallenzeiten für Frauen* und Mädchen, die im geschützten Rahmen das <strong>Schwimmen</strong> erlernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Perspektivisch setzen wir uns dafür ein, dass das ehemalige “Spucki”- Sommerbad Lichterfelde und das ehemalige Stadtbad Steglitz wieder dem Schwimmbetrieb dienen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:35:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K6: 6. Schule</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/6-schule-50657</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/6-schule-50657</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gute und saubere Schulen für alle</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen sind ein wichtiger <strong>Lern- und Lebensort</strong>. Daher werden wir unsere Schulen in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung <strong>weiter</strong><strong>sanieren</strong>. Auch den <strong>Schulneubau</strong> werden wir vorantreiben, damit alle Schüler*innen einen Schulplatz im Bezirk erhalten. Für <strong>saubere Schulen</strong> und <strong>Toiletten</strong> werden wir die <strong>Zwischenreinigung</strong> beibehalten. Die kostenlose Bereitstellung von Menstruationsartikeln in allen Schulen sollte selbstverständlich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schaffen mehr Klima- und Hitzeschutz an unseren Schulen und <strong>mehr Schatten</strong> auf Schulhöfen. Jalousien und Hitzefolien an Fenstern, begrünte Dächer und Fassaden, <strong>Entsiegelung</strong> von Schulhöfen und das Pflanzen von<strong> Bäumen</strong> können dabei helfen. Wir unterstützen Initiativen, einen <strong>Schulgarten</strong> anzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Inklusive Schulen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Kinder bekommen die Unterstützung, die sie benötigen. Damit Eltern entscheiden können, ob ihr Kind eine inklusive Schule besuchen soll, setzen wir uns für <strong>mehr Schwerpunktschulen</strong>, eine entsprechende<strong> Raumausstattung </strong>sowie Sanierung und <strong>Ausbau der Förderzentren ein</strong>, da diese einen hohen Zulauf verzeichnen. So muss beispielsweise die <strong>Peter-Frankenfeld-Schule</strong> neu gebaut werden. Dafür treiben wir die Sanierung des Grundstücks am Osteweg voran, damit die Schule dort übergangsweise eine Heimat finden kann.<br>
Wir unterstützen eine <strong>Online-Schule</strong> für alle Kinder und Jugendlichen, die aufgrund einer Chronischen Fatigue (ME/CFS) nach einer Virusinfektion die Schule nicht besuchen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Alle Wege sind Schulwege</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit 2021 haben wir durch verschiedene Maßnahmen deutlich sicherere Schulwege erwirkt: <strong>digitale Geschwindigkeitsanzeigen</strong>, <strong>bauliche Erweiterungen des Gehweg</strong>s auf die Fahrbahn und <strong>Fahrradbügel</strong> am Straßenrand für bessere Sicht auf Fahrbahn und Gehweg. Wir setzen uns auch weiterhin für mehr gesicherte Schulwege und <strong>Tempo 30</strong> an hochfrequentierten Schulwegen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulsozialarbeit an allen Schulen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulsozialarbeiter*innen bieten Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle bei Fragen und Problemen. Sie sind essenzieller Bestandteil jeder Schule. Wir setzen uns dafür ein, dass die Finanzierung der <strong>Schulstationen</strong> vom Land übernommen wird und alle Schulen gemessen an der Schüler*innenzahl mit Schulsozialarbeit ausgestattet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Campus Dreilinden weiterentwickeln</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Raumnot im Standort Dreilinden weiterzuentwickeln, werden wir die Schulen erweitern und sanieren. Wir wollen das Gelände <strong>zum Schulcampus entwickeln</strong>,einschließlich eines ausreichenden Sportangebotes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Die Schule wird zum Herz im Quartier</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>neu zu bauende Grundschule in Lichterfelde Süd</strong> werden wir in ihr Umfeld öffnen und zum <strong>Herz im Quartier</strong> entwickeln. Dafür vernetzen wir die Schule mit dem Kiez und mit der <strong>Mercator-Grundschule</strong>.Diese werden wir weiter sanieren und bei der Entwicklung des neuen Kiezes einbeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Konzept der <strong>sozialräumlichen Öffnung</strong> wollen wir auch an allen anderen Schulen unterstützen - für <strong>Kultur</strong>angebote, Kiezkonferenzen, Vereine und weitere Akteure aus dem Quartier.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schulstruktur soll verlässlich sein</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für alle Schularten gleichermaßen ein. Initiativen für die Entwicklung einer <strong>Gemeinschaftsschule</strong> unterstützen wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Demokratie lernen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Erlernen von <strong>Demokratie</strong> ist bereits ab Klasse 1 entscheidend, um Kinder und Jugendliche zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Menschen werden zu lassen. Dafür unterstützen wir <strong>Demokratieprojekte</strong> wie den <strong>Schüler*innen-Haushalt</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir arbeiten eng mit Eltern und Schüler*innen zusammen, unterstützen die schulischen Gremien im Bezirk und stärken die <strong>Elternmitwirkung</strong> an Schulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Nachhaltigkeitsprojekte für unsere Zukunft</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeitsprojekte gibt es bereits an vielen Schulen. “<strong>Frei Day</strong>” und regelmäßige Besuche <strong>außerschulischer Lernorte</strong> wollen wir an allen Schulen unterstützen und dafür die bezirklichen Lernorte ausbauen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:34:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K5: 5. Ein Bezirk für alle Generationen</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/5-ein-bezirk-fur-alle-generationen-59874</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/5-ein-bezirk-fur-alle-generationen-59874</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Generationenübergreifenden Austausch ermöglichen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, sind sie weniger einsam. Dafür braucht es in den Kiezen soziale <strong>Begegnungsorte</strong> und Räume für den Generationenaustausch – etwa Freizeiteinrichtungen für Jung und Alt, <strong>Bürger*innen-Cafés, Nachbarschaftszentren und Mehrgenerationenhäuse</strong>r. Das gilt ebenso für offene Lernorte wie <strong>Musikschulen</strong> und <strong>Stadtbibliotheken</strong>. Dazu gehören auch Projekte wie Urban Gardening, also die gemeinschaftliche Pflege und Gestaltung öffentlicher Grünflächen. Aber auch Co-Housing oder Co-Working fördern generationenübergreifende Begegnung und unterstützen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Chancen des Miteinanders </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterschiedliche Lebensrealitäten der Generationen bieten Chancen für gegenseitiges Lernen, Solidarität und ein lebendiges Miteinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Aufbau einer <strong>kommunalen Kantine </strong>wäre wünschenswert als Angebot für günstiges, gesundes Essen an einem Ort, an dem sich Menschen aller Generationen begegnen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Familienfreundlicher Bezirk</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein familienfreundlicher Bezirk ist ein lebenswerter Bezirk für alle Generationen. Wir wollen gute Lebensbedingungen für Familien ermöglichen und erhalten, um den Bezirk attraktiv zu gestalten - besonders für junge Menschen und Familien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Familien entlasten - Angebote stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steigende Lebenshaltungskosten belasten <strong>Familien</strong> und <strong>Alleinerziehende</strong> zunehmend. Deshalb setzen wir uns neben dem Ausbau von <strong>bezahlbarem Wohnraum</strong> auch für die Einführung einer <strong>bezirklichen Wohnungstauschbörse</strong> zur besseren Nutzung bestehenden Wohnraums ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das von uns initiierte berlinweit erste <strong>Familienbüro</strong> im Bezirk hat sich bewährt und ist eine wichtige Anlaufstelle für Beratung, Orientierung und Unterstützung im Familienalltag. Auch <strong>Familienzentren</strong> und <strong>Jugendfreizeiteinrichtungen</strong> bieten teils kostenfreie Freizeit-, Bildungs- und Begegnungsangebote an und leisten so einen wichtigen Beitrag. Diese Angebote wollen wir sichern und weiter ausbauen, um Familien gezielt zu entlasten. Wir wollen Familienbüros an mehreren Standorten – auch mobil – um den ganzen Bezirk zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem wollen wir das <strong>Familienzentrum an der Mercator-Grundschule</strong> erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Spiel, Spaß und Begegnung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder brauchen sicheren Platz zum Spielen, Familien Orte zum Zusammenkommen. Deshalb fördern wir zusätzliche wettergeschützte <strong>Spiel- und Begegnungsorte</strong> wie Indoor- und Winterspielplätze sowie familienfreundliche Cafés.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sichere Orte für junge Menschen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Menschen brauchen einen Bezirk, in dem sie sich gerne, sicher und selbstbestimmt aufhalten können – auch ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Die Schaffung von Orten, an denen junge Menschen Zeit verbringen, sich begegnen und ausprobieren können, ist uns ein wichtiges Anliegen. Derzeit fehlt es vielerorts an<strong> Jugendtreffs, kulturellen Veranstaltungen, Clubs oder Bars</strong>, die in anderen Bezirken selbstverständlich sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig nehmen wir die Sicherheitsbedürfnisse junger Menschen ernst. Öffentliche Räume werden bei Dunkelheit aufgrund unzureichender <strong>Beleuchtung</strong>, insbesondere von jungen Frauen*, als Angsträume wahrgenommen. Wir setzen uns daher für gut beleuchtete, sichere Wege und eine kluge Gestaltung öffentlicher Räume ein. Kurze Wege, ein lebendiger Kiez und Angebote vor Ort bedeuten nicht nur mehr Lebensqualität, sondern auch mehr Sichtbarkeit und Sicherheit. Dabei prüfen wir, die <strong>Schulhöfe</strong> auch nachmittags und am Wochenende zu öffnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche auch die Möglichkeit erhalten, an einzelnen Veranstaltungen der Jugendfreizeiteinrichtungen digital teilzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Teilhabe im Alter sichern</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steglitz-Zehlendorf hat berlinweit den höchsten Anteil an Senior*innen mit sehr individuellen Bedürfnissen und Kompetenzen. Durch bessere Angebote in <strong>Freizeiteinrichtungen</strong>, <strong>Nachbarschaftstreffs und Sportvereinen</strong> sowie erweiterte Möglichkeiten für <strong>ehrenamtliches Engagement</strong> wollen wir ältere Menschen stärker unterstützen und gesellschaftlich einbinden. Wir setzen uns für generationenübergreifende Begegnungsorte in Senioreneinrichtungen, Bibliotheken, bei Kiezfesten, Nachbarschaftsfeste etc. ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir arbeiten daran, dass unser Bezirk Teil der WHO-Initiative „<strong>Age-Friendly City</strong>“ wird. Diese unterstützt Städte dabei, ihre Lebensbedingungen altersgerecht, inklusiv und generationenfreundlich zu gestalten. Dies kommt nicht nur älteren Menschen, sondern letztendlich Allen zugute.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:32:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K4: 4. Wohnen</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/4-wohnen-46358</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/4-wohnen-46358</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unseren Bezirk bezahlbar halten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen ist für uns ein<strong> Grundrecht </strong>und die Voraussetzung für soziale Teilhabe. Steglitz-Zehlendorf soll ein Bezirk bleiben, in dem <strong>Wohnen sicher</strong><strong>und bezahlba</strong>r ist – für Familien, Senior*innen, Studierende und Auszubildende. Niemand darf aus seinem Kiez verdrängt werden, weil die Miete explodiert oder bezahlbare Bestandswohnungen abgerissen und in teure Eigentumsprojekte umgewandelt werden. Unser Ziel ist ein Bezirk, in dem Menschen mit unterschiedlichen Einkommen und Lebensentwürfen ihren Platz finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wohnraum schaffen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass der Bezirk systematisch erfasst, wo <strong>Wohnreserven</strong> stecken, welche Gebäude umgenutzt werden können und wo<strong> Zweckentfremdung </strong>stattfindet. Um wirksam handeln zu können, braucht der Bezirk eine belastbare Datengrundlage zum Wohnungsbestand. Heute ist vielerorts unklar, wo <strong>Leerstand</strong> besteht, wie viele Wohnungen als Zweitwohnsitz genutzt oder als möblierte Kurzzeitunterkünfte vermietet werden. Auch Gewerbeflächen bleiben teils lange ungenutzt, während gleichzeitig Wohnraum fehlt. Daher setzen wir uns für eine <strong>Wohnbebauung am ehemaligen Tanklager Lankwitz</strong> ein. Hier gibt es eine gute Verkehrsanbindung, das Gebiet liegt direkt am <strong>Teltowkanal</strong> - und das Gelände befindet sich mitten in einem klassischen Wohngebiet. Und wir wollen die Planung für die Bebauung des mit dem S-Bahnhof Osdorfer Straße sehr gut angebundenen ehemaligen Coca-Cola Geländes mit dem Ziel von mehrgeschossigem Mietwohnungsbau statt wenigen Eigentumsmaßnahmen überprüfen. Wenn sich auf dem südlichen Teil der ehemaligen Bezirksgärtnerei an der Fischerhüttenstraße weiterhin nichts tut, dauerhaft nicht gebaut wird, braucht es auch dort eine Neuordnung hin zu Mehrfamilien-Mietwohnungsbau.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Städtebauliche Potenziale intelligent nutzen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eingeschossige Supermärkte und andere flach bebaute Grundstücke sollen, wo möglich, mit Wohnungen überbaut werden - damit dort, wo bereits Infrastruktur und Versiegelung vorhanden sind, neuer <strong>Wohnraum</strong> entstehen kann. Das Planungsrecht soll so angepasst werden, dass <strong>Wohnen auf Gewerbebauten</strong> leichter möglich wird, ohne lokale Gewerbe zu verdrängen. Schlankere, investitionsfreundliche Regelwerke nach dem Vorbild einer vielfältigen „Berliner Mischung“ sollen gemischte Quartiere aus Wohnen, Arbeiten und Versorgung stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Günstige Bestandswohnungen erhalten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Großteil unseres Bezirks sind Bestandswohnungen und Bestandshäuser. Gerade hier gilt es, <strong>günstigen Wohnraum</strong> zu sichern. Wir wollen sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger ohne Angst vor Verdrängung leben. Wenn preiswerte Häuser abgerissen, Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt werden oder Sozialbindungen auslaufen, geht dieser bezahlbare Wohnraum verloren. Gleichzeitig führen <strong>Eigenbedarfskündigunge</strong>n immer wieder zu Verdrängung – teils ohne tatsächlich bestehenden Eigenbedarf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen diesen Trend brechen: <strong>Bezahlbare Wohnungen</strong> müssen im Kiez bleiben und Mieter*innen Planungssicherheit bekommen. Der Abriss preiswerter Wohnungen soll die Ausnahme sein und <strong>Sozialwohnungen</strong> dauerhaft gesichert werden. Bei großen Neubauvorhaben in Bestandsgebieten setzen wir uns entsprechend dem Neuköllner Modell für einen<strong> verpflichtenden Anteil an Sozialwohnungen</strong> ein. Genossenschaften und andere gemeinwohlorientierte Träger wollen wir bei der Vergabe von Grundstücken und Projekten priorisieren. Für studentisches Wohnen und Azubi-Wohnen sollen Kooperationen mit Hochschulen, Betrieben und Trägern ausgebaut werden, damit gemeinschaftliche, bezahlbare und gut angebundene Wohnprojekte entstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mieterschutz weiter verbessern</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der <strong>Schutz von Mieter*innen</strong> ist für uns <strong>zentra</strong>l. Wir wollen, dass Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen deutlich erschwert werden. Eigenbedarfskündigungen sollen nur in klar geregelten, eng begrenzten Ausnahmen möglich sein. <strong>Mietwuche</strong>r und die Umgehung der Mietpreisbremse durch befristete Verträge oder überteuertes möbliertes Wohnen sollen <strong>konsequent verfolgt </strong>werden. Zweckentfremdung von Wohnraum als Ferienappartements, etwa über Plattformen wie AirBnB, wollen wir wirksam bekämpfen. Dafür brauchen Wohnungsamt und Stadtentwicklungsamt ausreichend Personal und klare Zuständigkeiten für Kontrolle und Durchsetzung. Wir haben in dieser Wahlperiode einen Antrag gegen Mietwucher unterstützt - zwei feste Stellen sollen für die Verfolgung von Mietpreisüberhöhung im Bezirk eingerichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Milieuschutzgebiete ausweiten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Milieuschutz ist ein wirksames Instrument, um Mieter*innen vor Luxussanierungen, überzogenen Modernisierungen und Verdrängung zu schützen und die soziale Struktur in den Kiezen zu erhalten. In der letzten Wahlperiode haben wir drei neue Milieuschutzgebiete im Bezirk ausweisen können. Wir wollen zusätzliche Untersuchungen im Bezirk durchführen. Damit können wir weitere<strong> Gebiete unter Schutz </strong>stellen, in denen hohe Mietpreise, spekulative Aufwertungen und soziale Entmischung drohen. So sichern wir bezahlbaren Wohnraum und lebendige Nachbarschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gegen Leerstand vorgehen </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegen spekulativen Leerstand gehen wir entschieden vor. Investorinnen, die Häuser jahrelang ungenutzt lassen, während Wohnraummangel herrscht, sollen zum Handeln gezwungen werden. <strong>Bau-, Modernisierungs-und Instandsetzungsgebote</strong> gemäß <strong>BauGB</strong> sollen <strong>konsequent angewandt </strong>werden, um <strong>langanhaltenden Leerstand</strong> – wie am Hindenburgdamm, aber auch beim Hochhaus am Steglitzer Kreisel – zu <strong>beenden</strong>. Wo Eigentümerinnen mit Grund und Boden spekulieren und sich trotz angespannten Wohnungsmarkts dauerhaft weigern, zu bauen oder zu sanieren, sollen Zwangsgelder und als äußerstes Mittel auch<strong> Enteignungen </strong>(gegen Entschädigung) geprüft werden. Wohnraum ist zu wichtig, um ihn brachliegen zu lassen. Das Wohnungsaufsichtsgesetz und das Zweckentfremdungsverbotsgesetz bieten Möglichkeiten bis hin zur Einsetzung eines Treuhänders, die auch genutzt werden müssen: Eigentum verpflichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ökologisches und klimaangepasstes Wohnen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo neuer Wohnraum entsteht, soll er <strong>klimaverträglich, flächensparend </strong>und <strong>ressourcenschonend </strong>sein – mit hoher Energieeffizienz, guter Anbindung und einer starken sozialen Infrastruktur. So verbinden wir bezahlbares Wohnen mit konsequentem Klima- und Flächenschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen <strong>Dachaufstockungen in Holz- und Holzhybridbauweise </strong>gezielt voranbringen und tiefgreifende Eingriffe in den Boden – etwa durch großflächige Keller oder Tiefgaragen, die den natürlichen Grundwasserhaushalt stören – so weit wie möglich vermeiden. Wohnquartiere sollen so entwickelt werden, dass sie gegen stetig steigende <strong>Hitzewellen</strong> und <strong>Extremwetter</strong> gerüstet sind. <strong>Regenwasser</strong> soll sinnvoll genutzt und schattenspendende Bäume und Pflanzen für nützliche Insekten gefördert werden. <strong>Denn entsiegelte Höfe, begrünte Dächer </strong>und Fassaden sowie wasserdurchlässige Wege tragen dazu bei, Hitze zu mindern, Starkregen besser zu bewältigen und die Lebensqualität im Kiez zu erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologische Standards sind verbindlich in der Wohnungs- und Baupolitik verankert. Wir wollen Bauherren dabei unterstützen, <strong>Dachbegrünungen, Solar- und Retentionsdächer</strong> (Regenrückhaltedächer) umzusetzen. Eine bezirkliche Handreichung mit klaren, praxistauglichen Regeln zur Niederschlagswasserbewirtschaftung soll Planungssicherheit schaffen – für Bauträger ebenso wie für private Eigentümer*innen. So wird Klimaanpassung zum Standard und nicht zur Ausnahme.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:30:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K3: 3. Stadtentwicklung</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/3-stadtentwicklung-34523</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/3-stadtentwicklung-34523</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mehr Grün, mehr Lebensqualität, mehr Gemeinschaft</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen grüne und nachhaltige Stadtteile für alle – mit Orten der Begegnung für die Nachbarschaft. Wir stärken, was funktioniert, und heben die Potenziale, die noch ungenutzt sind. So gestalten wir einen Bezirk, der lebenswert, klimagerecht und zukunftsfähig ist. Stadtentwicklung und Klimaresilienz sind auch soziale Themen. Wir möchten, dass alle Menschen in Steglitz-Zehlendorf wohnortnah grüne Orte für Sport und Erholung vorfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Stadtentwicklung im Bestand</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen auf <strong>Stadtentwicklung im Bestand</strong>: Wir wollen systematisch erfassen, wo nachverdichtet und aufgestockt werden kann. Unsere Quartiere bieten Möglichkeiten, die wir verantwortungsvoll nutzen wollen. In <strong>Düppel-Süd</strong> unterstützen wir die Anwohner*innen bei ihrem Einsatz für weniger Flächenverbrauch. Hier könnten Flächen durch den Bau höherer statt mehr Gebäude geschont werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir prüfen frühzeitig Abrissvorhaben bei Bestandsgebäuden, lassen uns nicht vor vollendete Tatsachen stellen und stellen frühzeitig Denkmalschutz und darüber hinaus den Erhalt schützenswerter wertvoller Bausubstanz sicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch <strong>Sanierung, Nachverdichtung und Begrünung</strong> kann unser Bezirk schöner, nachhaltiger und zugleich widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise werden. Deswegen wollen wir den <strong>Geschosswohnungsbau priorisieren</strong>, wie etwa auf dem ehemaligen Coca-Cola-Gelände. Nachhaltiges Bauen mit Holz und Hybridbaustoffen, Dachbegrünungen und Regenwassermanagement müssen von der Ausnahme zur Regel werden. Wo nötig sollen <strong>veraltete Bebauungspläne aktualisier</strong>t oder der Senat angeregt werden, den Flächennutzungsplan entsprechend anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Umplanungen sind möglich, die bauplanungsrechtlichen Instrumente, der sogenannte “Bauturbo” mit seiner befristeten Sonderregelung für den Wohnungsbau, sind vorhanden und müssen umweltschonend genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gewerbe und Handwerk sichern</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders <strong>kleines und mittleres Gewerbe </strong>prägen unseren Bezirk. Wir setzen uns für lebendige, vielfältige Gewerbestandorte ein, in denen Handwerk, Mittelstand, Forschung und Einzelhandel ihren Platz haben. Wir wollen Räume sichern, die für lokale Betriebe erschwinglich bleiben – denn <strong>unser</strong><strong>Kiez lebt von seiner Vielfalt</strong> und den Menschen, die ihn mit Leben füllen. Wir wollen bei Neuentwicklungen durch Konzeptverfahren vor allem Flächen für kleinteiliges Gewerbe und Handwerk sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Grün statt Grau</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An stark versiegelten Orten können wir zeigen, wie <strong>klimagerechte Stadterneuerung</strong> konkret aussehen kann: weniger Beton, mehr Grün, mehr Leben. Unser Bezirk braucht klimaresiliente Quartiere. Wir wollen <strong>Hitzeinseln vermeiden</strong> und Flächen freilegen, begrünen und für Regenwasser nutzen - hin zur <strong>Schwammstadt.</strong> Bei der Neugestaltung von Plätzen haben wir das bereits umgesetzt. Ein gutes Beispiel dafür ist der <strong>Platz des 4. Juli,</strong> wo mehr als 12.000 Quadratmeter Betonfläche entsiegelt wurden. Hier entsteht derzeit ein Park mit Wildblumen-Beeten, Wiesen und zahlreichen neuen Bäumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Grüne Räume in der Nähe</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für unsere öffentlichen Räume wollen wir mehr Grün, mehr Schatten und mehr Möglichkeiten zur Bewegung. Das bezirkliche Budget für das Stadtgrün haben wir in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt und deutlich mehr Bäume gepflanzt. Neue Spiel- und <strong>Sport</strong>angebote – vom <strong>Bouleplatz</strong> bis zum Calisthenics-Park – bringen Leben in die Kieze. <strong>Freibäder </strong>wie das Spucki müssen instand gesetzt, unsere S<strong>portflächen als Orte des Zusammenkommens </strong>gesichert werden. Schulhöfe und Sportflächen sollen, wo möglich, auch außerhalb der Unterrichtszeiten offenstehen. So kann <strong>Schule als Lebensraum</strong> in der Gemeinschaft verankert werden. Besonders in dicht bebauten Quartieren schaffen wir so neue Freiräume für alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Orte für Menschen ohne Obdach</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Niemand sollte auf der Straße leben müssen. Leider steigt die Zahl der wohnungs- und <strong>obdachlosen Menschen</strong> auch bei uns im Bezirk. Wir setzen uns – neben der aufsuchenden Betreuung - für Angebote ein, mit denen wir das Leben auf der Straße verbessern: Orte, an denen sie sich bei Kälte zuverlässig und sicher aufhalten können. Wasser und kühle Orte bei Hitze, außerdem Schließfächer und Duschmöglichkeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Zehlendorf Mitte: Wir investieren in Stadtteilzentren </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lebendige <strong>Stadtteilzentre</strong>n sind das Herz unserer Kieze. Wir wollen Orte schaffen, an denen das Leben pulsiert: mit kleinen Geschäften und Cafés, Kultur, Handwerk und Bildungsangeboten wie Bibliotheken unter einem Dach. <strong>Sicherheit und Sauberkeit</strong> sollen den Aufenthalt angenehmer machen- ebenso ordentliche öffentliche Toiletten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür wollen wir <strong>Städtebaufördermittel</strong> gezielt für Umbau- und Sanierungsprojekte beantragen, wie in Zehlendorf Mitte. Hier wollen wir gemeinsam mit allen betroffenen Bürger*innen planen. Wir möchten, dass der <strong>Teltower Damm</strong> als Einzelhandelsstandort aufgewertet wird. Es soll Verkehrssicherheit für Fuß- und Radverkehr an der Straße geben , mehr grüne Begegnungsorte im Kiez. Der kommende neue S-Bahn-Zugang am Postplatz muss städtebaulich mit dem Kiez verbunden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Kranoldplatz: Umbau für Begegnung </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quartierszentren wie der <strong>Kranoldplatz</strong> sollen auch außerhalb der traditionellen Marktnutzung ein Anziehungspunkte für die Nachbarschaft werden. Mit der jetzt entstehenden Machbarkeitsstudie wird die Grundlage für einen verkehrlich und stadtplanerisch verträglichen Umbau gelegt. Zentral ist für uns dabei, dass der <strong>Markt</strong> weiterhin im Zentrum steht und ein Platz geschaffen wird, der für die Nachbarschaft auch außerhalb der Marktzeiten einen Begegnungsort bietet: Schatten, Grün, Sitzgelegenheiten und attraktive Freizeitangebote für alle Generationen fördern <strong>Aufenthaltsqualität</strong> und <strong>Gemeinschaf</strong>t.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schloßstraße: Kieze und Einzelhandel gemeinsam denken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen lebendige Quartiere mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Die <strong>Schloßstraße</strong> ist als große Einkaufsmeile aktuell von Leerstand und Dauerbaustellen geprägt. Wir wollen das ändern und das Viertel mehr beleben. Die Umgestaltung des <strong>Hermann-Ehlers-Platzes</strong> haben wir 2026 auf den Weg gebracht - nun geht es darum, die Aufenthaltsqualität im ganzen Kiez aufzuwerten. Wir wollen Druck auf die Adler Group und den Senat machen, damit die <strong>Dauerbaustelle Kreisel</strong> endlich fertig gebaut wird. Angsträume unter der Autobahn müssen konsequent erfasst und beseitigt werden. Um den <strong>Einzelhandel </strong>zu <strong>stärken</strong>, wollen wir mit Wirtschaftsförderung und Gewerbetreibenden attraktive Angebote und Veranstaltungen auf der <strong>Schloßstraße</strong> schaffen. Erfolgreiche Aktionen wie das Food and Culture-Festival zeigen, wie groß der Bedarf nach einem zentralen Platz an dieser Stelle ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Breitenbachplatz: Stadt statt Straße</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der<strong> Breitenbachplatz </strong>ist durch die Autobahnbrücke in zwei Teile zerschnitten - wir wollen den vom Senat verschleppten <strong>Abriss der Brücke</strong> voranbringen und sowohl Fahrbahn als auch Pfeiler zügig entfernen. Die freigewordene Fläche könnte zum Beispiel für Wohnungsbau genutzt werden. Die Wiedereröffnung des Schlangenbader Tunnels würde im Kiez zu einem Verkehrskollaps führen. Das Geld hierfür sehen wir sinnvoller bei Bus und Bahn verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Tanklager Lankwitz: Endlich Wohnraum schaffen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Tanklager Lankwitz ist ein Beispiel dafür, wie der Bau von neuem Wohnraum blockiert wird. Obwohl ein Investor auf dem baufertigen Grundstück Wohnungen schaffen will, zögert der Senat, den Flächennutzungsplan anzupassen. Wir möchten das Gelände für eine <strong>Wohnbebauung </strong>nutzen. Das Gelände liegt mitten in einem Wohngebiet, die Anbindung kann über die umliegenden S-Bahnhöfe Attilastraße und (zukünftig) <strong>Kamenzer Damm</strong> erfolgen. Das Ufer des <strong>Teltowkanals</strong> sollte durchgängig für die Öffentlichkeit zur Naherholung erschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Lichterfelde-Süd: Das neue Quartier umsetzen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bebauungsplan für das neue Quartier in <strong>Lichterfelde-Süd</strong> ist beschlossen. Nun geht es darum, den Bau zu begleiten - und insbesondere den Sozialraum <strong>Thermometersiedlung</strong> gemeinsam mit dem Neubauviertel zu entwickeln. Entscheidend ist, dass der Vorplatz des S-Bahnhofs als Verbindung beider Viertel geplant wird. Die Sicherung und Pflege des Schutzgebiets <strong>Weidelandschaft</strong> wollen wir weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Verwaltung entwickeln</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen: Gute Ideen brauchen eine <strong>Verwaltung</strong>, die mitzieht. Deshalb machen wir uns stark für eine moderne, handlungsfähige und bürgernahe Verwaltung mit klaren Leitlinien, kürzeren Verfahren und echter <strong>Beteiligungskultur</strong>. Verwaltung soll ermöglichen und die Transformation unseres Bezirks aktiv vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere <strong>öffentlichen Gebäud</strong>e – vom Rathaus bis zur Schule – brauchen dringend eine <strong>energetische und funktionale Erneuerung.</strong> Wir wollen sie <strong>barrierefrei, klimafreundlich</strong> und <strong>technisch modern </strong>gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ein Rathaus für die Zukunft</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen das Zehlendorfer Rathausensemble <strong>nachhaltig und zukunftsfähig</strong> machen – als zukunftsorientierte Arbeitswelt mit <strong>mobilen Arbeitsplätzen</strong>, einer Verwaltung und grüner Architektur. Sanierung und Holzleichtbau sollten dabei Vorrang vor Neubauten haben. Statt grauer Betonflächen planen wir <strong>Photovoltaik</strong>dächer, <strong>Fassadenbegrünung</strong> und <strong>Barrierefreiheit</strong>. Wir wollen ein Rathaus, das nicht nur Arbeitsplatz ist, sondern offener Ort für Begegnung, Beteiligung und Dialog zwischen Bürger*innen und Verwaltung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:27:24 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K2: 2. Mobilität und Verkehr</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/2-mobilitat-und-verkehr-36464</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/2-mobilitat-und-verkehr-36464</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sicher unterwegs in Steglitz-Zehlendorf</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen einen zukunftsfähigen Bezirk, in dem alle <strong>sicher, schnell und entspannt</strong> unterwegs sein können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autofahren soll selbstverständlich weiterhin möglich, jedoch nicht mehr nötig sein. Zentral dafür, gerade für uns als Flächen- und Randbezirk, ist der Ausbau von Bus und Bahn sowie von alternativen Modellen – und zwar in enger Kooperation mit Nachbarbezirken, umliegenden Gemeinden in Brandenburg und vor allem mit der Berliner Senatsverwaltung. Wir wollen eine <strong>gleichberechtigte Verkehrswende</strong>, die allen die gleichen Bedingungen und vor allem Sicherheit bietet – egal welchen Alters und egal, wie man unterwegs ist. Wohngebiete sollen zum Leben und zur Begegnung da sein und nicht als Durchfahrtstrecke dienen. Denn: <strong>Die Straße ist für alle da!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sicherheit für alle - zu jeder Zeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im öffentlichen Raum Tag und Nacht sicher und ohne Angst unterwegs zu sein, sollte keine Frage von Alter, Geschlecht oder Verkehrsform sein. Wir wollen die <strong>Verkehrsplanung</strong> weiterhin optimieren. Dabei sollen Staus, Stress und Abgase minimiert werden – aber vor allem wollen wir der <strong>Vision Zero</strong> deutlich näher kommen: keine Verkehrsopfer mehr in unserem Bezirk! Ebenso werden wir weiterhin Angsträumen durch mehr <strong>Beleuchtung</strong> an den Bahnhöfen entgegenwirken und uns für komplette <strong>Barrierefreiheit</strong> einsetzen, damit Menschen mit Behinderungen und Familien mit Kinderwägen gleichberechtigt den Straßenraum und ÖPNV nutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die pflichtgemäße Räum- und Streupflicht bei Schnee und Eis durchsetzen mit Vorrang für Fuß- und Radwege. Gegenüber der Landesebene setzen wir uns für eine zentrale Lösung ein, die den Räum- und Streu- Flickenteppich wirksam beendet ohne der Umwelt zu schaden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sichere Schulwege</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kinder</strong> sollen sicher spielen und zur Schule gehen können. Das hat für uns oberste Priorität. Dafür haben wir bereits über 30 umgesetzte bauliche Maßnahmen zur <strong>Schul- und Kitawegsicherheit</strong> in den letzten fünf Jahren umgesetzt. Auch in den nächsten fünf Jahren werden wir weiterhin für <strong>sichere Schulwege</strong> kämpfen: <strong>bauliche Erweiterungen des Gehwegs</strong> auf die Fahrbahn (<strong>Gehwegvorstreckungen</strong>), „Berliner Kissen“ und digitale Geschwindigkeitsanzeigen vor Schulen sollen die Schulwege sicherer machen. Zusätzlich wollen wir, dass vor Schulen, die sich das wünschen, <strong>Schulstraßen</strong> mit Verkehrszeichen zu Unterrichtsbeginn eingerichtet werden damit in diesem Zeitraum kein Autoverkehr stattfindet; in der Zeit des morgendlichen Unterrichtsbeginns soll die Straße durch Schülerlots*innen oder Schulpersonal mit mobilen Sperrbaken gesperrt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Tempo 30 ausbauen – vor allem vor Kitas und Schulen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tempo 30</strong> im Umfeld von <strong>Schulen</strong>, <strong>Spielplätzen</strong> und <strong>Kitas</strong> muss zur Selbstverständlichkeit werden. Mit <strong>Gehwegvorstreckungen, Bürgersteigabsenkungen und Mittelinseln</strong> wollen wir verkehrssichere Kieze schaffen und durch die <strong>Verlagerung des Radverkehrs </strong>vom Gehweg auf die Fahrbahn Fußwege entspannter und sicherer gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns zugleich für ein schrittweise zu realisierendes Tempo 30-Gesamtkonzept für unseren Bezirk ein, das z.B. die Albrechtstraße, den Hindenburgdamm, die Sundgauer Straße auch tagsüber, Seehofstraße und Tautenburger Straße umfasst. Was in Rom oder Helsinki geht, geht auch in Berlin. Berlin darf keine CDU-Verkehrsprovinz bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Verkehrssicherheit in den Kiezen stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Bezirk soll Initiativen für <strong>temporäre Spielstraßen</strong> insbesondere in dichtbebauten Nachbarschaften weiter unterstützen. Kinder können sich sicher in Spielstraßen aufhalten und profitieren von mehr Platz. Wir wollen weiterhin <strong>Kiezkonferenzen</strong> organisieren, um Anregungen und Wünsche zu sammeln. <strong>Verkehrsberuhigte</strong> Kieze wollen wir gemeinsam mit Nachbar*innen gestalten: Wohnviertel sollten möglichst vom <strong>Durchgangsverkehr</strong> geschont werden, aber selbstverständlich weiterhin für Rettungsfahrzeuge, Müllabfuhr und Lieferverkehr erreichbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Bus und Bahn ausbauen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade im <strong>Außenbezirk</strong>, wo die Distanzen sich ziehen können, sind <strong>Bus</strong> und <strong>Bahn</strong> für die <strong>Mobilität</strong> von Menschen von zentraler Bedeutung.Das U-Bahn- und Busliniennetz kann in Steglitz-Zehlendorf dabei wesentlich verbessert werden: Um den Umstieg auf <strong>Bus</strong> und <strong>Bahn</strong> zu erleichtern, setzen wir uns für eine höhere Zuverlässigkeit und eine dichtere <strong>Taktung</strong> von Bussen und Bahnen ein. Wohngebiete wie die <strong>Thermometersiedlung</strong>, <strong>Zehlendorf Süd</strong> oder das <strong>3-Seen-Gebiet</strong> sollen auch nachts mit den Öffentlichen erreichbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Reaktivierung der Stammbahn und Ausbau der U3 voranbringen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns bei der Senatsverwaltung und der Deutschen Bahn dafür einsetzen, dass die <strong>Stammbahn</strong> bald wieder den Betrieb aufnimmt, um Düppel, Zehlendorf und Steglitz besser mit Berlin und dem Umland zu verknüpfen. Außerdem geht uns die <strong>Verlängerung der U3</strong> bis Mexikoplatz nicht weit genug: Wir werden uns dafür einsetzen, dass die <strong>U3 bis nach Düppel und Kleinmachnow</strong> weiterfährt, damit die Verbindung mit der <strong>Stammbahn</strong> ermöglicht wird. So soll der Bezirk vom Pendlerverkehr entlastet werden. Der alte <strong>Baumbestand</strong> soll während der Bauarbeiten so gut wie möglich erhalten bleiben, wirklich unvermeidbare Baumfällungen sollen kompensiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Lankwitz und Lichterfelde besser mit der S-Bahn anbinden</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lankwitz und Lichterfelde Ost und Süd sind nur dürftig an den Berliner <strong>Schienenverkehr</strong> angebunden: S25/S26 sind zu niedrig getaktet und an der Grenze von Lankwitz zu Mariendorf gibt es nicht einmal einen S-Bahnhof. Das wollen wir ändern. Der <strong>S-Bahnhof Kamenzer Damm</strong> sowie der <strong>zweigleisige Ausbau der S7 und S25</strong> müssen endlich kommen. Dafür setzen wir uns gegenüberSenat und Deutscher Bahn ein. Zudem wollen wir den Ausbau von <strong>Straßenbahn</strong>en über die bis Steglitz geplante Strecke hinaus bis nach Lankwitz und Lichterfelde prüfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Plätze und Zentren als Orte der Begegnung denken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Plätze und Zentren im Bezirk sind zu oft nur Verkehrsflächen. Das wollen wir ändern. Es sollen <strong>Orte für Begegnung</strong>, für <strong>Märkte</strong>, zum Einkaufen und für soziale Kontakte werden. Entsprechend wollen wir die Zentren aufwerten. Der Umbau des <strong>Hermann-Ehlers-Platz</strong>es beginnt 2026. Am <strong>Kranoldplatz</strong> werden wir mit der Machbarkeitsstudie sowie dem <strong>Beteiligungsverfahren</strong> zeigen: Man kann dort den Verkehr viel besser und sicherer regeln, für alle am Verkehr Teilnehmenden, zu Fuß gehenden wie Radelnde insbesondere. Statt Asphaltwüste soll ein attraktiver Ort entstehen, auf dem der <strong>Wochenmarkt </strong>weiter wächst und gedeiht und auf dem sich die Anwohner auch sonst gerne aufhalten. Das tut auch dem Gewerbe gut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zehlendorf-Mitte</strong> werden wir mit Bundesmitteln des Städtebauförderungsprogramms aufwerten. Durch einen zweiten S-Bahnzugang können wir den <strong>Postplatz</strong> zu einem wirklichen Bahnhofsvorplatz entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Schloßstraße</strong> wollen wir gemeinsam mit dem anliegenden Gewerbe aufwerten und auch durch Straßenfeste sowie verkaufsoffene Sonntage in der Straße umsetzen. Bierpinsel und Kreisel dürfen nicht länger Symbol verfehlter Politik und Hilflosigkeit des Senats bleiben, dem Investoren auf der Nase herumtanzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Busverkehr beschleunigen, Rufbusse ermöglichen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Buslinien sind oft unzuverlässig. Deshalb wollen wir <strong>Busspuren</strong> weiter ausbauen und die <strong>Ampeltaktung besser auf den Busverkehr abstimmen. </strong>So können Busse besser durch den Berufsverkehr gleiten. Außerdem unterstützen wir alternative Angebote, wie autonome Bus-Shuttles oder <strong>Rufbusse</strong> wie Muva der BVG, insbesondere in <strong>Lichterfelde Süd, Zehlendorf-Süd </strong>oder im <strong>3-Seen-Gebiet</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sharingangebote ausbauen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass <strong>Sharingangebote</strong> auch in den Rand unseres Bezirkes ausgeweitet werden. Wir werden den zügigen <strong>Ausbau von Jelbi-Stationen</strong> als Ergänzung des ÖPNV fortsetzen. Zusätzlich wollen wir Sharingangebote durch gesonderte Parkplätze noch attraktiver machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Anbindung an Brandenburger Umlandgemeinden verbessern</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steglitz-Zehlendorf ist ein Außenbezirk, seine Nachbargemeinden Großbeeren, Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Potsdam entwickeln sich rasant – wirtschaftlich und bei der Bevölkerung. Deshalb wächst auch der Pendelverkehr. Das hat direkte Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur in unserem Bezirk: Mehr Verkehr, Staus und eine schwierige Parksituation an Knotenpunkten. Als kurzfristig umsetzbare Maßnahmen sehen wir die <strong>Verdichtung und Beschleunigung der (Schnell-)Buslinien über die Landesgrenze hinaus.</strong> Denkbar ist auch eine <strong>Nutzung des Güterbahngleises von Wannsee nach Zehlendorf</strong> entlang der S1 als Ergänzung zu der<strong> Stammbahn</strong>, die wir als mittelfristige Maßnahme sehen und fördern wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Lieferverkehr effizienter gestalten</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stau und zugeparkte Straßen sind eine Belastung für alle, vor allem jedoch für den <strong>Lieferverkehr</strong>: Lieferwagen parken deshalb oft in der zweiten Reihe – ein Teufelskreis. Wir wollen daher flächendeckende Ladezonen und <strong>Parkplätze fürs Handwerk, die Pflege- und Lieferdienste ermöglichen</strong>. Innovative Zwischenlager (Micro Hubs) sind ein mittelfristiges Ziel zur Entspannung des innerstädtischen Individualverkehrs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Parkordnung neu denken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Parkverkehr im Bezirk einfacher und effizienter gestalten. Gerade vor Geschäften und Gewerbe ist Langzeitparken ein Problem: Wir wollen deshalb an Gewerbestandorten mehr <strong>Kurzzeitparkplätze</strong> ausweisen. Die Ausweitung von <strong>Anwohnerparkzonen</strong> sowie eine Preisgestaltung, die Kurzzeitparker*innen zugutekommt, sind ebenso Teil der Lösung. Das Parken direkt an Baumwurzeln und <strong>Baumscheiben</strong> wollen wir im Sinne des Baumschutzes konsequent unterbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Lademöglichkeiten für Elektroautos ausbauen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steglitz-Zehlendorf ist berlinweit Vorreiter in puncto Lademöglichkeiten für E-Autos. In den letzten fünf Jahren haben wir über 500 Ladepunkte im Bezirk ermöglicht und es sollen noch deutlich mehr werden. Wir wollen entsprechend Parkplätze zum Stromtanken ausbauen und ebenso an bezirklichen Einrichtungen mit <strong>Photovoltaikanlagen</strong> Ladesäulen ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Schnell und sicher mit dem Fahrrad</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Paris, Kopenhagen, Wien: Moderne Großstädte werden zunehmend durch das Fahrrad geprägt: Unabhängig, ruhig, gesund, platzsparend und schnell! Mehr <strong>Fahrradbügel</strong> vor allem an U- und S-Bahnstationen und an Einkaufsstraßen sollen das Radfahren noch attraktiver machen. Wir haben bereits mehrere <strong>Fahrradstraßen</strong> ausgewiesen, wie etwa den <strong>Königsweg</strong> oder den <strong>Tietzenweg</strong> sowie mehrere Kilometer <strong>geschützter Radspuren</strong> geschaffen, wie etwa in der <strong>Albrechtstraße</strong>, <strong>Kaiser-Wilhelm-Straße</strong> oder der <strong>Thielallee</strong>. Diesen Kurs werden wir ausbauen und uns weiterhin dafür sorgen, dass das <strong>Rad-Vorrangnetz</strong> sicher und durchgängig über unsere Bezirksgrenzen hinweg ausgeweitet wird. Für den Ausbau der geschützten <strong>Fahrradabstellanlagen</strong> werden wir uns einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Routen, die wichtige Ortsteile verbinden, werden durchgängig ausgebaut – unter anderem auch die wichtige <strong>FU-Campus- und Wannseeroute</strong>. Dazu gehört auch die Umsetzung der bereits geplanten <strong>Radschnellwege</strong>, die man auch mit E-Rädern befahren kann, um unseren Bezirk besser mit den Innenbezirken zu verbinden und das Berliner Umland anzuschließen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:23:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K1: 1 - Natur und Klimaschutz</title>
                        <link>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/1-natur-und-klimaschutz-23152</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 12.02.2026)</author>
                        <guid>https://JMV140326.antragsgruen.de/ProgrammSteZe26/1-natur-und-klimaschutz-23152</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Kapiteltext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Für ein grünes, lebenswertes Steglitz-Zehlendorf</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel: Ein Bezirk, in dem Mensch und Natur Hand in Hand leben und der fit für den Klimawandel ist. Zahlreiche naturnahe <strong>Grünflächen</strong> geben die Möglichkeiten zum <strong>Spielen</strong>, <strong>Sport</strong> oder zur <strong>Begegnung</strong>. Saubere und lebendige Gewässer laden zum <strong>Baden</strong> und <strong>Wassersport</strong> ein. Sie sind außerdem Lebensraum für viele Tiere. Dieser muss geschützt werden. Vernetzte Biotope und <strong>Schutzgebiete</strong> fördern und erhalten den Artenreichtum und machen Natur für viele erlebbar. Steglitz-Zehlendorf soll durch unversehrte und vielfältige Stadtnatur ein lebendiger Ort mit hoher Lebensqualität und ein Ort der Erholung für Alle sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Naherholung für alle </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grünflächen und Plätze sind <strong>Orte der Begegnung und des Miteinanders</strong>: Sie sind wichtig zur Erholung und zum gemeinsamen <strong>Spielen</strong> und <strong>Sport</strong> machen. Wir werten die bestehenden Grünflächen und Plätze auf durch schattenspendende <strong>Bäume</strong>, blühende Sträucher und <strong>Bänke</strong> zum Verweilen. Für Alle sollen <strong>mehr Sportmöglichkeiten, Bouleplätze</strong> oder auch <strong>Mehrgenerationenspielplätze</strong> wie beispielsweise in der Lissabonallee geschaffen werden. Diese Orte wollen wir möglichst barrierefrei gestalten. Für Kinder schaffen wir in Gebieten mit wenig <strong>Spielplätze</strong>n <strong>neue Spielmöglichkeiten</strong>. Viele Bürger*innen engagieren sich bereits heute in Initiativen, um <strong>Plätze</strong> und Grünflächen in ihrer Nachbarschaft zu gestalten und zu pflegen. <strong>Wir fördern</strong> dieses <strong>Engagement </strong>und werden aktiv für ein solches Engagement werben und die Gründung von <strong>Nachbarschaftsinitiativen</strong> unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich ermöglichen wir <strong>Urban Gardening</strong> (Gärtnern in der Stadt) und werden geeignete Flächen dafür ausweisen, ermöglichen und fördern etwa das Bepflanzen von Baumscheiben und sogenannten Unterstreifen am Straßenrand. Damit verschönern Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur ihre Kieze, es entsteht auch ein Gemeinschafts- und Verantwortungsgefühl – und der Bezirk schafft schöne, klimafreundliche Orte der Begegnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Städtische Landwirtschaft</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Stadtkinder ist es ein tolles Erlebnis, selbst Obst zu pflücken und außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, kostenlos an frisches Obst zu kommen. Wir wollen <strong>die “essbare” Stadt</strong> ermöglichen, <strong>Streuobstwiesen</strong> anlegen und dafür sorgen, dass in Parks und Grünflächen mehr Obstbäume, Nüsse, Esskastanien und Beerensträucher gepflanzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Biologische Vielfalt konsequent schützen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen <strong>wertvolle Lebensräume erhalten und stärken.</strong> Alte Baumbestände sind Naturdenkmäler, sie sollen bleiben.Aus Rasenflächen werden insektenfreundliche <strong>Blühwiesen</strong> als Lebensraum für unzählige Insekten und Schmetterlinge. Wir <strong>renaturieren Moore,</strong> denn das sind wertvolle Klimaspeicher. Wir siedeln gefährdete Tier- und Pflanzenarten wieder an. Und wir unterstützen Initiativen, die sich Tier- und Pflanzenschutz zur Aufgabe gemacht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Biotope am <strong>Teltowkanal</strong> - einschließlich der ehemaligen Spinnstofffabrik – stellen wir unter Naturschutz und machen sie als <strong>Naturpark</strong> für alle Bürgerinnen und Bürger erlebbar. <strong>Biotope</strong> wollen wir mit Schildern und Tafeln besser ausweisen und erklären. Um auf die besonderen Anforderungen der verschiedenen Biotope sowie gefährdeter Pflanzen- und Tierarten besser eingehen zu können, fordern wir <strong>passgenaue Entwicklungspläne</strong> für jede Grünfläche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Naturschutz braucht mehr Fachpersonal </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für den Ausbau und die neue Einrichtung von <strong>Naturschutzgebieten</strong> brauchen wir mehr Fachpersonal, das sich darum kümmert. Wir haben bereits eine Stelle für nachhaltige <strong>Grünpflege</strong> geschaffen, daran knüpfen wir an und schaffen eine weitere. Damit die Biotope in unserem Bezirk gepflegt werden, brauchen wir Schulungsangebote für die bezirklichen Gärtner*innen, um eine naturnahe <strong>Grünpflege</strong> überall zu gewährleisten. Wir schätzen und unterstützen das Engagement vieler einzelner Bürger*innen bei der Pflege der Grünflächen und <strong>Baumscheiben</strong>. Diese Zusammenarbeit wollen wir ausbauen und fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Sauberes Wasser ist die Grundlage des Lebens</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Qualität unserer <strong>Gewässer</strong> spürbar verbessern. Kleine Bäche sollen raus aus ihren dunklen Kanalschächten: Wir wollen entsiegeln statt betonieren. <strong>Kleingewässer</strong> erhalten so mehr Wasser und werden zu Trinkstätten für Tiere und Lebensräumen für bedrohte Arten. Die <strong>Steglitzer Bäke</strong> wollen wir renaturieren und lassen sie wieder als klaren Bach durch die Natur fließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In <strong>Wannsee</strong> und <strong>Havel</strong> wollen wir im Einklang mit dem <strong>Wassersport</strong> an ungenutzten Uferflächen Schutzräume für Pflanzen und Tiere schaffen. Wir setzen uns für den Erhalt der <strong>Steganlagen</strong> des Breitensports ein. Auf Landesebene setzen wir uns dafür ein, dass Wannsee und Havel besser geschützt werden und Baden ganzjährig möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Seenkette: Ausgleich zwischen Natur und Tourismus</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere <strong>Seen</strong> und <strong>Wälder</strong> ziehen viele Menschen an. Aber die Besucherströme führen auch zu einer hohen Belastung der Natur. Bereits in dieser Legislaturperiode haben wir Mittel aus dem <strong>Förderprogramm</strong> Klimaanpassung bekommen. Mit dem Geld werden Uferbereiche, Waldabschnitte und Grünanlagen insbesondere an <strong>Schlachtensee</strong> und <strong>Krummer Lanke</strong> umgebaut und so ökologisch aufgewertet. Das wird jetzt umgesetzt<br>
Wir unterstützen damit die Freizeitqualität für die Menschen im Bezirk sowie den nachhaltigen <strong>Tourismus</strong>, indem wir Liegewiesen ausweisen und barrierefreie Badestege anlegen. Das Ufer und die Hänge werden durch neue Bepflanzungen vor Erosion geschützt. Sie können so Regenwasser besser aufnehmen. So bleiben auch die Seen sauber, weil das Regenwasser im Uferbereich versickert und nicht mit Erde und Dreck vermischt in den See fließt. Wir werden kostenlose <strong>Toiletten</strong> zur Verfügung stellen. Auch so bleiben die Uferbereiche sauber. Wo nötig weisen wir vor Ort auf die <strong>Schutzräume</strong> für Vögel und Pflanzen hin, und machen sie so auch besser erkennbar. <strong>Parkläufer*innen</strong> geben darauf acht, dass die Natur erhalten bleibt, sodass Alle etwas davon haben. Wir prüfen, ob das nach dem Landeswaldgesetz bestehende Rauchverbot auch in dem Bereich, der dem Grünanlagengesetz unterfällt, sinnvoll realisiert werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Windenergieanlagen gehören nicht in den Grunewald, sondern auf ökologisch geeignete, insbesondere Gewerbeflächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Forschung und Umweltbildung stärken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie gedeihen Biotope, wie wächst Artenvielfalt? Das ist noch nicht ausreichend erforscht. Wir fördern <strong>Kooperationen mit der FU und dem Botanischen Garten,</strong> um Biotope und Schutzgebiete bestmöglich anlegen und pflegen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Landesebene setzen wir uns für die V<strong>erlängerung des Projektes “Stadtnatur-Ranger” </strong>ein. Zwei Ranger*innen sind im Bezirk zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Sie dokumentieren die Stadtnatur, setzen Maßnahmen zu ihrem Schutz um, bauen Netzwerke mit Initiativen auf und bieten <strong>Umweltbildung</strong> an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der <strong>Ausbau der Umweltbildung</strong> in <strong>Kita</strong>s, <strong>Schulen</strong>, vor Ort in den <strong>Naturschutzgebiete</strong>n und im Botanischen Garten ist grundlegend für einen rücksichtsvollen Umgang mit der <strong>Natur</strong>. Eigenes Gärtnern und Forschen – <strong>Umweltbildung</strong> mit Kopf, Herz und Hand – vermittelt Freude beim <strong>Lernen</strong>. So fördern wir die Anlage von <strong>Schulgärten</strong> und sichern die bestehenden <strong>Freilandlabore</strong> und <strong>Gartenarbeitsschulen</strong> finanziell weiter. Das <strong>Umweltkompetenzzentrum</strong> an der Weidelandschaft in Lichterfelde-Süd wollen wir endlich umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Umweltschutz und Klimaschutz zusammendenken</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Vorhaben der Klimaschutzbeauftragten, wieder einen <strong>Klimabeirat </strong>in Steglitz-Zehlendorf einzuführen, unterstützen wir und werden ihn um Naturschutz und Biodiversität ergänzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gesund bleiben und sicher leben in einem klimaresilienten Bezirk</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hitze, Dürre, Starkregen und Stürme nehmen durch den Klimawandel zu. Wir wollen einen Bezirk, der mit Extremwetterereignissen gut zurechtkommt, Überschwemmungen verhindert, das Grundwasser bewahrt und die Bürger*innen vor Hitze schützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Den Bezirk vor Extremwetter schützen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen das Konzept der <strong>Schwammstadt </strong>weiter vorantreiben: Dieses zukunftsweisende Konzept zum Schutz vor Überflutungen, zur lokalen Versickerung und Speicherung, Kühlung der Stadt und Wasserversorgung für Pflanzen gilt es Schritt für Schritt konsequent zu verwirklichen. Regenwasser soll versickern können und so das Grundwasser im Bezirk halten. Dafür müssen Flächen <strong>entsiegelt</strong>, <strong>Baumscheiben</strong> vergrößert, und die Straßenseite der Gehwege begrünt werden – solange ausreichend breite <strong>Gehwege</strong> erhalten bleiben. Große Parkplatzflächen sollen mit <strong>Bäume</strong>n beschattet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen für Sonnen- und Hitzeschutz mehr Straßenbäume pflanzen. Wir setzen uns dafür ein, dass der <strong>Berliner BaumEntscheid umgesetzt wird.</strong> Dabei sollen vermehrt Arten gepflanzt werden, die mit Temperaturschwankungen und unterschiedlichen Wasserverhältnissen gut zurechtkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Baumpatenschaften</strong> entbürokratisieren wir und fördern Privatpersonen, die Bäume pflanzen und pflegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Trinkbrunnen</strong> und <strong>Sonnensegel</strong> auf <strong>Spielplätzen, öffentlichen Plätzen</strong> und <strong>Grünflächen</strong> sorgen für ein gesundes Leben im öffentlichen Raum. Bei neuen Bauvorhaben achten wir darauf, dass sie den veränderten Klimabedingungen angepasst sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Klimaneutrale Bezirksverwaltung als Vorbild</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis <strong>2035 </strong>soll unsere <strong>Bezirksverwaltung</strong><strong>klimaneutral </strong>sein. Dazu gehört, dass die Heizung und der Fuhrpark weiter elektrifiziert werden, dass der gesamte <strong>Strom aus</strong><strong>Erneuerbaren Energien</strong> kommt und <strong>Solaranlagen</strong> auf öffentlichen Dächern ausgebaut werden. <strong>Müll </strong>soll weitestgehend vermieden und der Rest recycelt werden. Bevor neu gebaut wird, soll saniert werden. Regelmäßige Berichte über den Fortschritt und die Umsetzung des <strong>Klimaschutzkonzept</strong>es für die Verwaltung sind eine Voraussetzung, um den Zeitplan bis 2035 einzuhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bezirksamt wird regelmäßige <strong>Informationsangebote </strong>schaffen. Zum Beispiel über den Austausch von <strong>Heizungen</strong>, Maßnahmen und Fördermöglichkeiten für die Verbesserung der <strong>Energieeffizienz</strong> von Häusern. Außerdem soll auch über Energie- und <strong>Wassereinsparungen</strong> sowie Möglichkeiten der <strong>Müllvermeidung </strong>informiert werden. Dabei unterstützen wir auch kleinere Projekte, die für weniger Müll sorgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Nachhaltige Wärmeversorgung </h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Senat ist für die Wärmeplanung verantwortlich. Wir setzen uns auf Landesebende dafür ein, dass der Senat im Bereich der <strong>Wärmewende</strong> Mittel für den Bezirk bereitstellt: So soll es Beratung für Wärmeeffizienz geben, damit Privatpersonen und <strong>Nachbarschaftsinitiativen</strong> bei der Umstellung <strong>Unterstützung</strong> erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Quartieren, in denen Hausanschlüsse an die Fernwärme nicht effizient sind, wollen wir die Nutzung des öffentlichen Raums für geothermische Bohrungen oder andere nachhaltige Wärmenutzungen ermöglichen. Beim aktuell nicht genutzten <strong>Wasserschutzgebiet</strong><strong>Riemeisterfenn</strong> möchten wir prüfen lassen, inwiefern dort oberflächennahe <strong>Geothermie</strong> möglich ist. Neue <strong>Wärmequellen</strong> wie Abwasser oder U-Bahntunnel wollen wir nutzbar machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 15:10:44 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>